IKG Innsbruck : Rosh Ha Shana mit Oberrabbiner Eisenberg

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( Archivfoto – aufgenommen an  יום חול !!!)

Nachdem  Oberrabbiner Eisenberg nicht mehr durch die Verantwortung seines bisherigen Amtes in Anspruch genommen wird ( über Hintergründe und Umstände soll hier nicht spekuliert werden ) , ist es ihm nun möglich die Hohen Feiertage bei der jüdischen Gemeinde in Innsbruck zu verbringen. Wie zu erfahren war, wurde seine Anwesenheit zu Rosh Ha Shana  mit Freude aufgenommen . Zitat aus der Mail eines älteren Herrn , der die Strapazen einer weiten Anreise auf sich genommen hatte, um  Rosh Ha Shana sowie Jom Kippur gemeinsam mit OR Eisenberg zu begehen : “ Schön, dass wir den alten Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg bei uns haben.Schön, dass so viel – unglaublich jüdischer Geist auf mich einprallen kann. Ich freue mich auf die Pension, um bis zu meinem Ableben noch vieles lernen und verstehen zu können….” .

Bleibt zu hoffen, dass OR Eisenberg noch des Öfteren die westlichen Bundesländer besuchen wird, möglicherweise im Rahmen des einen oder anderen Konzertauftrittes ?

p.k.

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Oberrabbinischer Johannistrieb oder praktische Erwägungen ?

 

Aus : Die Neuzeit, 25. Januar 1878, Seite 3 (OENB-anno) :

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Dachte der Oberrabbiner, bei dem das Feuer der Jugend sicherlich längst erloschen war,  an König David und Abischag von Schunem ( 1.Könige, Vers 1-4 ) ? (1)

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David und Abischag von Pedro Américo, 1879 ( Wikipedia – Gemeinfrei )

Die junge Frau  konnte erwarten , auch nach dem Ableben ihres  Eheherrn versorgt zu sein. Es kam nicht selten vor , so berichten zeitgenössische Quellen, dass sich der Bewerber um ein Rabbinat bereit erklären musste, die Witwe oder die Tochter seines verstorbenen Amtsvorgängers zu ehelichen. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dies in der Ausschreibung einer Stelle als Oberrabbiner, neben dem Nachweis fachlicher Qualifikation ,  zur Bedingung gemacht :

Aus : Jüdische Presse, 7. Januar 1938, Seite 6 (OENB-anno) :

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(1) Hilfreiche Produkte, wie sie die  Pharmaindustrie auf den Markt bringt,  waren im 19.Jahrhundert noch nicht erhältlich !

Links :

Johannistrieb ( Romantica )

Sildenafil ( Wikipedia )

Tadalafil ( Wikipedia )

גרושה

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TROUW : Rabbijn Soetendorp werd gered door katholieke pleegouders: ‘Zij gaven mij de kans te zijn’

Maaike van Houten

De liberale rabbijn Awraham Soetendorp, geboren in 1943, heeft zijn leven te danken aan de katholieke pleegouders bij wie hij werd ondergebracht. ‘Zij hadden geen bisschop nodig om te weten wat ze moesten doen.’….

Lees het volledige bericht : TROUW

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TROUW : Van misbruik verdachte docent komt na vijf jaar voor de rechter

Maaike Bezemer

“.Het kindermisbruik zou al in 2011 hebben plaatsgevonden, maar pas vandaag verschijnt een voormalige leerkracht voor de rechter. Zeven minderjarige leerlingen van de orthodox-joodse school Cheider in Amsterdam-Buitenveldert zou hij tussen januari 2011 en juni 2012 hebben misbruikt. Twee kinderen waren nog geen twaalf jaar…”

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Gerelateerd :

Stichting Joodse Kindergemeenschap Cheider

Minister moest aangifte tegen pedofiele docent op Joodse Cheider-school afdwingen

Orthodox-joodse gemeente in de clinch met opperrabbijn Jacobs vanwege rol in misbruikzaken

Nijmeegse rabbijn opnieuw beschuldigd van misbruik

 

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Trouw : Nijmeegse rabbijn opnieuw beschuldigd van misbruik

De Nijmeegse rabbijn Mendel L. wordt beschuldigd van seksueel misbruik van minderjarigen. Twee slachtoffers meldden zich bij De Telegraaf. De Joodse Gemeente Nijmegen en het landelijke NIK (het Nederlands Israëlitisch Kerkgenootschap) starten een onderzoek naar de beschuldigingen……..

Lees het volledige bericht : TROUW

Gerelateerd :

De Telegraaf

NIK : Verklaring ivm De Telegraaf-artikel over rabbinaal functionaris Nijmegen en beschuldiging seksueel misbruikVerklaring ivm De Telegraaf-artikel over rabbinaal functionaris Nijmegen en beschuldiging seksueel misbruik

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Wien : Der Oberrabbiner, der “ militant säkulare Staat “ und “ Handshake “ mit einer Frau

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21.Mai 2017 : OR Arie Folger  beim Straßenfest der IKG Wien
Foto : p.k.

Oberrabbiner Folger: “Da ist doch etwas krank” ( DER STANDARD, Online – Ausgabe, 16.November 2017 ) – in diesem Beitrag äußert sich Oberrabbiner Arie Folger zu Themenen wie FPÖ, Burschenschafter, Antisemitismus sowie zu Fragen der jüdischen Identität. Dabei scheint Herrn Folger  der “ militant – säkulare “ Staat (1) Sorgen zu bereiten ,( Zitat) :

Das ist doch eine Katastrophe! Ein Verwandter von mir hat in Frankreich studiert. Eine Prüfung fiel auf den Samstag, den Sabbat. Die Uni war nicht bereit, eine Alternative anzubieten. So hat er damals ein Semester verloren. In solchen Fällen verhält sich der Staat nicht neutral, sondern militant säkular. (Zitatende )

Zu seinem von ihm selbst nicht in Abrede gestellten Problem , Frauen die Hand zu reichen (Zitat ) :

STANDARD: Eine Frage der Integration ist ja auch das Handreichen. Sie selbst ziehen es vor, Frauen nicht die Hand zu geben.

Folger: Daraus wird eine zu große Geschichte gemacht. Es gibt Länder in Asien, da gilt das Reichen der Hand fast als Beleidigung. Ob jemand einer Person des anderen Geschlechts die Hand schüttelt, ist eigentlich nicht wesentlich, solange klar ist, dass er Frauen nicht missachtet. Missachtung von Frauen ist jedoch ein schlimmes Problem. Meine Frau und ich geben bevorzugt jemandem des anderen Geschlechts nicht die Hand, reichen jedoch die Hand unserer Herzen. Aber jede Hand, die mir ausgestreckt wird, erwidere ich. Das ist mein Kompromiss zwischen den Kulturen…” (2) (Zitatende ).

Selbstverständlich will niemand das Recht Herrn Folgers, seine Meinung zu äußern, in Frage stellen! Um nicht aus den Zitaten einen falschen Eindruck zu gewinnen, wäre es sinnvoll, den kompletten Beitrag und dazu einige der 1075 (!) Postings  zu lesen.

Dieses Interview wurde in eben jenen Tagen , in denen in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Vorstandswahlen stattfanden , veröffentlicht !

Seit Jahren sind in manchen jüdischen Gemeinden Tendenzen zur Rückbesinnung auf überwunden geglaubte Traditionen und Verhaltensweisen zu beobachten, und dies betrifft nicht nur die Orthodoxie !

Eine Stadt im “ Osten “, irgendwo zwischen St.Pölten und dem Ural ( mehr wird nicht verraten ), dort gibt es eine kleine jüdische Gemeinschaft, die sich selbst als liberal bezeichnet und die in ihren Anfängen eher der Reformbewegung zugerechnet wurde.

Bei meinen nostalgisch motivierten sporadischen Besuchen konnte ich dort seit längerer Zeit Veränderungen in die konservative Richtung  bemerken , Kleinigkeiten gewiss, die mich jedoch nachdenklich stimmten, hier nur ein Beispiel:  So fand ich zu meinem Erstaunen im dortigen  Bücherregal, neben einigen sehr schönen Talmudbänden , zwei Exemplare des von Rabbiner S. Ganzfried , einem “ Gegner des Reformjudentums “, verfassten  “ Kizzur Schulchan Aruch“קצור שלחן ערוך (Kizzur Schulchan Aruch , Hebräisch – Deutsch zum Download in der Freimann – Sammlung der Uni-Bibliothek Frankfurt –Hyperlink anklicken ).  Yiddish wird wieder eifrig  gepflegt, vor einigen Monaten konnte ich dort, neben anderen Mitteilungen, einen Flyer entdecken, mit dem , in den Tagen  von Smartphone und  Dating – Apps ,eine Heiratsvermittlerin (שדכנית )ihre Dienste anbot. (3) . Seit einigen Monaten “ rabbinert “ in dieser Gemeinde ein braver junger Mann, der seine Aufgabe offensichtlich sehr ernst nimmt und sich nach Kräften bemüht, jüdisches Wissen zu vermitteln. Einer seiner geplanten  Lehrvorträge hat “ Mussar “, zum Thema (4) , in nicht-orthodoxen Gemeinden eher unüblich . Ob ich bei meinem nächsten Besuch eine “ Mechitzah “ (מחיצה ) vorfinden werde ? SmileySmileySmiley

Nachlese :

ברוך ………… שלא עשני רבי

Jewish Telegraph : Chief Rabbi told that a rabbi was not a job for Jewish boy

Weihnachten 2015 – den Christen ist ein Kind geboren und der IKG Wien wurde ein neuer Oberrabbiner beschert !

Reformrabbiner : Gebet bei Konkurs, Scheidung, Abtreibung…

(1) דינא דמלכותא דינא

(2) Unter meinen Erinnerungsstücken an eine leider vergangene Zeit befindet sich ein Video : Der Rabbiner einer liberalen Gemeinde küsste den Damen nach erfolgter “ Aliyah” (Aufruf zur Torah) die Hand.

(3) Scholem Aleijchem : Marienbad – ein Roman in Briefen

(4) – Mussar BewegungRabbiner Israel Salanter

p.k.

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Rabbis for Human Rights : Some Israelis think human rights are incompatible with Judaism. They’re wrong

We must reject the false choice between giving up on our traditions and accepting narrow, tribal, and racist interpretations of Judaism.

By Yariv Mohar

Judaism and humanism are increasingly seen as diametrically opposed in Israel today. Labor Party chairman Avi Gabbay’s recent remarks, in which he echoed Netanyahu’s infamous comment that “the Left has forgotten what it means to be Jewish,” thrust back into the public discourse the sad and false notion that Judaism is incompatible with the belief in equality of all human beings…

Continue reading : Rabbis for Human Rights

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ברוך ………… שלא עשני רבי

Wer sich den Artikel von Ernst M. SternFragen wird man noch dürfen “, erschienen in “ Die Jüdische “ , zu Gemüte führt und dabei ein wenig zwischen den Zeilen liest, der/die wird sich sicherlich einige Gedanken (1) , die bekanntlich zollfrei sind, zu etwaigen Meinungsverschiedenheiten zwischen einigen “ Parnassim “ und einem Rabbiner machen. Handelt es sich bei den angeblichen Vorkommnissen nur um einen “ normalen “ Generationenkonflikt oder gibt es andere Probleme  ? Darüber soll hier nicht spekuliert werden !(2 ) . Schließlich trifft das Sprichwort von der “ Kunst die niemand kann “ in besonderem Maße auf Rabbiner zu. Entweder er ist zu konservativ oder er ist zu fortschrittlich, zu alt oder zu jung, sein Bart ist zu lang oder zu kurz……….ein Grund  zur Kritik wird sich stets finden. Und das nicht erst seit gestern !


אין חדש תחת השמש – es gibt, wie der Weise sagt, nichts Neues unter der Sonne. Macht man/frau sich die Mühe und ackert  durch die digitalisierte Jahrgänge der “ Neuzeit “ im Zeitungsarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, dann finden sich zahlreiche Beiträge , welche die triste soziale Lage so mancher “ Religionsdiener “ und “Kultusbeamten “ sowie  deren Abhängigkeit von der Gemeindeführung zum Thema haben.

Nachlese :

1862 : Amtsenthebung eines Rabbiners

1863 : Frankfurt a. Main : Die Folgen einer unbedachten Äußerung

1863 :

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Weiterlesen : Die Neuzeit, 21. August 1863

1910 : Rabbinerverband in Böhmen

1913 : Der Rabbi und der Vorsteher

1921 : Die Lage der Kultusbeamten in Böhmen und Mähren – Teil 1

Die Lage der Kultusbeamten in Böhmen und Mähren – Teil 2

Die Lage der Kultusbeamten in Böhmen und Mähren – Teil 3

1938 : Vakante Stelle eines OBERRABBINERS – jedoch mit einem kleinen Haken .

2000 : Reaktionen auf die Kündigung von Rabbiner Walter Rothschild

2008 :Jüdische Allgemeine : „Lasst uns unseren Rabbiner“

2011 : Aufstieg und Fall des Rabbiners

Schlammschlacht im Breisgau

2012 : Jewish Telegraph : Chief Rabbi told that a rabbi was not a job for Jewish boy

2013 : Richtungsstreit als Hintergrund für die Kündigung des Rabbiners?

2015 : Jüdischer Verband kündigt Landesrabbiner

2016 : Kritik am Rauswurf von Armin Langer Berlins früherer Rabbiner spricht von Rufmord 

2017 : Hail To The Chief! ( Rationalist Judaism )  u.v.a.m.

Und so stellt sich die Frage, ob das Rabbinat tatsächlich ein “ job for a Jewish boy “ ist !

Nachtrag : Wie  aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, sind Rabbiner Dr. Walter Rothschild (3) sowie Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin  nicht mehr Mitglieder der Allgemeinen Rabbinerkonferenz !

(1) Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“ (Curt Goetz )

(2 ) Man schlägt den Sack und meint den Esel “ ( Sprichwort ) – zutreffend ?

(3)   RBB- Video : Die eigensinnigen Wege des Rabbi Rothschild – Mein Gott, Walter!

p.k.

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RBB- Video : Die eigensinnigen Wege des Rabbi Rothschild – Mein Gott, Walter!

“…Rabbiner Walter Rothschild ist blitzgescheit, witzig und sehr direkt. Mit seinem britischen Humor eckt er oft an und hat sogar zwei Jobs als Gemeinderabbiner verloren. Seitdem versucht der 62‑Jährige als Freiberufler über die Runden zu kommen. Rabbi Rothschild führt ein bewegtes Leben und bewegt dabei auch immer die Menschen, die ihn umgeben…..”

Aus : RBB (Video ca. 30 min )

 

p.k.

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