Rabbis for Human Rights : High Court on demolition & displacement of Dkeika

PRESS RELEASE | July 4 2017

The historic Palestinian-Bedouin village Dkeika in the South Hebron Hills is facing demolition and displacement, as the State insists the pre-1967 historic village must be forcibly transferred by March 2018. The High Court will hear the case on July 17, 9am. Rabbis for Human Rights calls for an international presence at the hearing.

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Summary:

*Dkeika is an unrecognized Palestinian-Bedouin village of more than 300 residents in the South Hebron Hills. The village is currently in danger of demolition and forcible transfer.

*The future of the village is likely to be decided in a High Court hearing on July 17, 2017…..

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Heinrich Heine : “ Beleidige nur nicht den Dichter ”(. den Blogger , den Journalisten, den Fotografen.)

Heinrich Heine ( 1797 – 1856 )   warnt die Könige davor, den Dichter zu beleidigen, in

Deutschland.Ein Wintermärchen , Kapitel  28 

werden die möglichen Folgen aufgezeigt  :

O König! Ich meine es gut mit dir,
Und will einen Rat dir geben:
Die toten Dichter, verehre sie nur,
Doch schone, die da leben

Beleid’ge lebendige Dichter nicht,
Sie haben Flammen und Waffen,
Die furchtbarer sind als Jovis Blitz,.
Den ja der Poet erschaffen.

Beleid’ge die Götter, die alten und neu’n,
Des ganzen Olymps Gelichter,
Und den höchsten Jehova obendrein
Beleid’ge nur nicht den Dichter! (1)

Die Götter bestrafen freilich sehr hart
Des Menschen Missetaten,
Das Höllenfeuer ist ziemlich heiß,
Dort muss man schmoren und braten –

Doch Heilige gibt es, die aus der Glut
Losbeten den Sünder; durch Spenden
An Kirchen und Seelenmessen wird
Erworben ein hohes Verwenden.

Und am Ende der Tage kommt Christus herab
Und bricht die Pforten der Hölle;
Und hält er auch ein strenges Gericht,
Entschlüpfen wird mancher Geselle.

Doch gibt es Höllen, aus deren Haft
Unmöglich jede Befreiung;
Hier hilft kein Beten, ohnmächtig ist hier
Des Welterlösers Verzeihung.

Kennst du die Hölle des Dante nicht,
Die schrecklichen Terzetten?
Wen da der Dichter hineingesperrt,
Den kann kein Gott mehr retten –

Kein Gott, kein Heiland erlöst ihn je
Aus diesen singenden Flammen!
Nimm dich in acht, dass wir dich nicht
Zu solcher Hölle verdammen……
(Soweit Heinrich Heine )

 

(1) Im 21. Jahrhundert wäre hinzuzufügen : “ …den Blogger, den Journalisten, den Fotografen , Stichwort : Meuchelfotos .

An die Stelle der “ Hölle des Dante(2) ist das Internet getreten , und wen die  Journaille  zu solcher Hölle  verdammt, für den kann es unmöglich Erlösung geben. Deshalb, ihr “ Großen “ oder ihr, die ihr euch dafür haltet, überlegt es gut, euch mit der “ schreibenden Zunft “ anzulegen. Äußerst unklug wäre es, um nur ein Beispiel zu nennen, dem Verfasser eines missliebigen Artikels mit dem “ Jüngsten Gericht “, dem Rabbinatsgericht oder dem Bezirksgericht zu drohen, solche Schüsse könnten  nach hinten losgehen ! (3)

Es kam in früheren Jahren nicht selten vor, dass , meist morgens ,Polizeistreifen von Trafik zu Trafik, von Zeitungsstand zu Zeitungsstand fuhren um zu beschlagnahmende Druckerzeugnisse einzusammeln. Die Verbreitung unliebsamer Meinungen mit Hilfe der Justiz  verhindern zu wollen  gleicht heute , im Zeitalter elektronischer Medien, dem Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln.

(2)  Hätte Dante so manche Auswüchse des Internets  vorausgeahnt , wäre dann das Inferno der Divina Commedia   um einen Kreis erweitert worden ?

(3)  2015 wurden gegen den Blog www.netzpolitik.org Ermittlungen wegen angeblichen Landesverrats eingeleitet,jedoch , möglicherweise als Folge  des Medienechos ( SPIEGEL u.a.) , bald wieder eingestellt und ein ranghoher Funktionär der Justiz musste “ den Hut nehmen “. Obwohl DIE ZEIT (Online Ausgabe ) , 3.August 2016 bereits die Frage stellte, ob die Angelegenheit damit erledigt sei, findet sich noch im Jahr 2017-, gleichfalls in der Online Ausgabe von DIE ZEIT , die Überschrift “ Interne Akten belasten Justizminister Heiko Maas “….. 

 

p.k.

Vertaling naar het Nedeerlands : R.J. de Vries

Gerelateerd : DUITSLAND, EEN WINTERSPROOKJE

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BREXODUS : Britische Juden wollen wieder Deutsche werden…

Nach der Machtübernahme durch die Nazis fanden ca. 70.000 Juden aus Deutschland, aus Österreich und der Tschechoslowakei Zuflucht in Großbritannien. Als Reaktion auf die Entscheidung zum “ Brexit “ , so berichtet JONET (NL) , hat eine beträchtliche Anzahl von Nachkommen derjenigen  Emigranten, denen unter dem Nazi-Regime ihre bisherige Staatsbürgerschaft aberkannt worden war, unter Berufung auf auf §116 des deutschen Grundgesetzes  , die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.

Auch Österreich bietet, laut JONET, für rassisch und politisch Verfolgte des Naziregimes die rechtliche  Möglichkeit wieder österreichische  Staatbürger zu werden , jedoch haben die zuständigen Behörden angeblich noch nicht auf Anfragen, die nach dem “ Brexit” einlangten, reagiert.

Im Gegensatz zur in Deutschland geltenden Regelung  erstreckt sich das Recht auf Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft NICHT auf Nachkommen- siehe STAATSBÜRGERSCHAFT.

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist für viele britische Juden eine “Versicherung”, dass ihnen die EU offen steht

  – so Friedbert Meurer im  DEUTSCHLANDFUNK  – 9. 9. 2016.

 Ubi PANIS ibi patria – …..dort , wo  wirtschaftliche Vorteile zu erwarten sind ….

Wir können annehmen, dass die Mehrheit der Juden, die, vor der Verfolgung geflüchtet , in Großbritannien eingebürgert wurden , loyal zu ihrer Wahlheimat steht, jedoch gilt auch für diejenigen, die sich  zum  BREXODUS entschlossen haben  :

(כל ישראל ערבים זה לזה   (1

(1) Etwa :” Alle Juden sind Bürgen füreinander “, bedeutet: Was EIN Jude tut ,das  fällt auf alle anderen Juden zurück.

p.k.

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Wien : Samuel Laster und die dunkle Seite der Macht…

Von der Persona non grata zum „Staatsfeind Nr. 1“!

von Ernst M. Stern

“..Samuel Laster ist ein streitbarer Journalist, einer von der notorisch „unbequemen“ Sorte, und Betreiber der Internetzeitung „Die Jüdische“. Was ihn auszeichnet, ist sein „G’spür“ für interessante Stories und Aufgreifen für andere Medien zu brisanter Themen. ….”

Nachzulesen in  Die Jüdische und  der bund .

Mag es auch so mancher der “ Parnassim “ bedauern –  kritische Journalisten , wie in Saudi – Arabien geschehen , zu  2000 Peitschenhieben zu verurteilen – das sieht unsere Rechtsordnung, zumindest derzeit , nicht vor !

Erst heute musste  ich  einen lieben Bekannten in der IKG Innsbruck auf die in Österreich noch geltende Meinungs – und Pressefreiheit hinweisen und ihm die Lektüre von

Medien und Grundrechte “ in VÖZ nahelegen.

Empfohlen  : Gustav Freytag : Die Journalisten (Projekt Gutenberg )

p.k.