Fotokünstlerin Janet Efrati lädt zur Vernissage.

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Janet Efrati ist im Bereich der konzeptuellen Fotografie tätig, einer in Österreich noch wenig bekannten Stilrichtung .

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Text + Fotos : Janet Efrati

Verschmelzung :

“Human Facets” steht für menschliche Facetten. Mit ihren Bildern erzählt die Künstlerin Geschichten über Menschen , ihre unterschiedlichen Rollen sowie ihre Lebenssituationen, wie sie sich selbst wahrnehmen oder zeigen wollen. Einzigartig bei Janet’s Arbeiten ist die Verschmelzung von Fotografie mit dem Stilmittel des digitalen Malens , wodurch sie diese Fotos zu einem Unikat werden lässt !

Vernissage :

In ihrer aktuellen Ausstellung “Human Facets” am  6. Juli 2018, 1900 Uhr ,  in der Galerie Lichtraum Eins bei Paul Siblik blickt Janet “hinter die Kulissen” der Menschen , um deren eigentliches ICH sowie ihre Hobbys und Träume , die sich hinter deren “  Vorhang “ verbergen , zu entdecken  , mit dem Ziel,  die Facetten der verschiedenen Persönlichkeiten  sichtbar zu machen  und  bei ihren Fantasie-Shootings in visuelle Geschichten umzusetzen.

Highlight des Abends :

Es wird eine Tombola geben, der erste Preis ist ein Gratis-Shooting mit Janet im Wert von € 990,-!

Links :

www.janetefrati.at

www.jan-photo.com

Paul Siblik 

Bilder zu GALERIE LICHTRAUM EINS

OE24 : Sie verschmilzt Menschen mit Hobbys

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Synagoge St. Pölten : OR Eisenberg und der Wiener Jüdische Chor

8.Mai 2018 – Jahrestag der Befreiung Österreichs. OR Paul Chaim Eisenberg kam, zusammen mit dem Jüdischen Chor Wien, Roman Grinberg und dem Klezmer Swing Quartett, zu einem Konzert in die Synagoge   St.Pölten.

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Auf dem Programm standen Lieder und Musikstücke sowohl aus der aschkenasischen als auch aus der sephardischen Tradition, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. Für zusätzlichen Applaus sorgten die launigen Worte von Oberrabbiner Eisenberg. Da von diesem Auftritt die Produktion einer CD geplant und zu diesem Zweck eine aufwendige Tonanlage installiert war, wurde das Publikum ersucht, störende Geräusche nach Möglichkeit zu vermeiden , dem wurde weitgehend Folge geleistet, sogar die Damenwelt stellte während der Musikstücke die Unterhaltung ein. Smiley Es war wohltuend, in diesem historischen Gebäude wieder ein wenig jüdisches Leben zu verspüren. Da sich St.Pölten, ehemals der Inbegriff eines verschlafenen Provinzortes, in den letzten Jahren zu einer aufstrebenden Stadt mit Hightech-Betrieben, Fachhochschulen und Universität entwickelt hat, ist vielleicht die Hoffnung nicht so abwegig, dass sich in Zukunft wieder jüdische Familien in St.Pölten ansiedeln und die Keimzelle einer neuen jüdischen Gemeinde bilden könnten.

p.k.

Links :

Wiener Jüdischer Chor

Roman Grinberg

Institut für jüdische Geschichte Österreichs

Synagoge St.Pölten ( Wikipedia )

..und sie malten Davidsterne (apikorostyrol)

 

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Samuel Laster und ein “ Startup “

Unter dem Titel “ Startups oder Geldvernichtung ? “ stellt Samuel Laster die Sinnhaftigkeit einer geplanten Investition der Kultusgemeinde in Frage. Nach dem Ende der von Ernst M.Stern in der Praterstraße betriebenen Buchhandlung  CHAI war die Buchhandlung von Frau Singer in der Dorotheergasse der einzige mir bekannte Ort, wo man/frau ein wenig stöbern konnte und auch fachkundige Beratung bekam. Über die Hintergründe  des “ Aus “ der Buchhandlung Singer  soll hier nicht spekuliert werden ! Die Notwendigkeit einer zentral gelegenen jüdischen Buchhandlung dürfte wohl außer Zweifel stehen und so erscheint eine finanzielle Starthilfe von Seiten der IKG durchaus gerechtfertigt. Ob das Projekt tatsächlich, wie von Herrn Laster befürchtet , zum “ Millionengrab “ wird, darüber mögen die Meinungen auseinandergehen . Viele schätzen den Herausgeber der Internetzeitschrift “ Die JÜDISCHE “ dafür, dass er den “ Parnassim “  so dann und wann ein wenig “ Feuer unter der Sitzfläche “ macht. Nur – der Halbsatz im gegenständlichen Beitrag (Zitat) “…und verkaufte Bücher, deren Titel sie zum Teil nicht lesen kann. “ ( Zitatende ) wäre wohl entbehrlich gewesen ! Nachdem ich längere Zeit Kunde bei Frau Singer war, kann ich dieser Formulierung  nicht zustimmen !

Links :

Rabbiner, die nicht lesen und schreiben können..

Literaturhandlung

 

p.k.

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Internetzeitung “ Die Jüdische “ vorerst eingestellt– fürchtet der Herausgeber um seine Sicherheit ?

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Screenshot , 23.11.2017, 2115 Uhr

Zitat : “ Der Betrieb wird erst aufgenommen, wenn die persönliche Sicherheit des Autors gewährleistet ist. Die Kritik war immer nur politisch. Das Recht auf freie Meinungsäußerung darf nicht in Frage gestellt werden.  In den letzten Jahren gab es dutzende Versuche der Behinderung journalistischer Arbeit.” –aus DIE JÜDISCHE (vollständiger Text unter diesem Link.)

Meldungen, wonach kritische Journalisten in ihrer persönlichen Sicherheit gefährdet werden , sind in Österreich eher ungewöhnlich. Die Lektüre des von Herrn Laster verfassten Beitrags legt die Vermutung nahe, dass dieser in Eile und möglicherweise unter emotionaler Belastung verfasst wurde. Weshalb sich der Herausgeber von DIE JÜDISCHE bedroht fühlt, darüber lässt er seine Leser im unklaren. Kann es sein, dass Herr Laster, der zweifellos für  so manche Irritation in den “ höheren Ebenen “ verantwortlich zeichnete , einige im Eifer des Gefechtes getätigte Unmutsäußerungen , vielleicht  im blumigen Wienerisch vorgetragen, missverstanden hat ?  Bleibt zu hoffen, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen und DIE JÜDISCHE weiterhin, leider ohne das “ Fragen wird man wohl noch dürfen… “ von Ernst M. Stern ז”ל , erscheinen wird. Sollte es tatsächlich zu Einschüchterungsversuchen gekommen sein oder sollte es in Zukunft dazu kommen, dann verdient DIE JÜDISCHE und damit ihr Herausgeber die uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung von JEDEM/JEDER, gleichgültig ob jüdisch oder nicht , für den/für die Werte wie Rede – und Pressefreiheit ( § 13 STGG , Art.10 EMRK ) unverzichtbare Güter sind.

Bleibt noch zu bemerken, dass Meldungen, wonach Herr Laster bereits in Nordkorea  um politisches Asyl angesucht hat , nicht den Tatsachen entsprechen ! Smiley Smiley Smiley

Nachlese :

Wüster Tumult in Berlin

U.S.A.:  Der Schlägertrupp des Oberrabbiners

Persvrijheid… maar niet overal en voor iedereen ( Vlaamse Journalisten Vereniging )

p.k.

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Wien : Der Oberrabbiner, der “ militant säkulare Staat “ und “ Handshake “ mit einer Frau

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21.Mai 2017 : OR Arie Folger  beim Straßenfest der IKG Wien
Foto : p.k.

Oberrabbiner Folger: “Da ist doch etwas krank” ( DER STANDARD, Online – Ausgabe, 16.November 2017 ) – in diesem Beitrag äußert sich Oberrabbiner Arie Folger zu Themenen wie FPÖ, Burschenschafter, Antisemitismus sowie zu Fragen der jüdischen Identität. Dabei scheint Herrn Folger  der “ militant – säkulare “ Staat (1) Sorgen zu bereiten ,( Zitat) :

Das ist doch eine Katastrophe! Ein Verwandter von mir hat in Frankreich studiert. Eine Prüfung fiel auf den Samstag, den Sabbat. Die Uni war nicht bereit, eine Alternative anzubieten. So hat er damals ein Semester verloren. In solchen Fällen verhält sich der Staat nicht neutral, sondern militant säkular. (Zitatende )

Zu seinem von ihm selbst nicht in Abrede gestellten Problem , Frauen die Hand zu reichen (Zitat ) :

STANDARD: Eine Frage der Integration ist ja auch das Handreichen. Sie selbst ziehen es vor, Frauen nicht die Hand zu geben.

Folger: Daraus wird eine zu große Geschichte gemacht. Es gibt Länder in Asien, da gilt das Reichen der Hand fast als Beleidigung. Ob jemand einer Person des anderen Geschlechts die Hand schüttelt, ist eigentlich nicht wesentlich, solange klar ist, dass er Frauen nicht missachtet. Missachtung von Frauen ist jedoch ein schlimmes Problem. Meine Frau und ich geben bevorzugt jemandem des anderen Geschlechts nicht die Hand, reichen jedoch die Hand unserer Herzen. Aber jede Hand, die mir ausgestreckt wird, erwidere ich. Das ist mein Kompromiss zwischen den Kulturen…” (2) (Zitatende ).

Selbstverständlich will niemand das Recht Herrn Folgers, seine Meinung zu äußern, in Frage stellen! Um nicht aus den Zitaten einen falschen Eindruck zu gewinnen, wäre es sinnvoll, den kompletten Beitrag und dazu einige der 1075 (!) Postings  zu lesen.

Dieses Interview wurde in eben jenen Tagen , in denen in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Vorstandswahlen stattfanden , veröffentlicht !

Seit Jahren sind in manchen jüdischen Gemeinden Tendenzen zur Rückbesinnung auf überwunden geglaubte Traditionen und Verhaltensweisen zu beobachten, und dies betrifft nicht nur die Orthodoxie !

Eine Stadt im “ Osten “, irgendwo zwischen St.Pölten und dem Ural ( mehr wird nicht verraten ), dort gibt es eine kleine jüdische Gemeinschaft, die sich selbst als liberal bezeichnet und die in ihren Anfängen eher der Reformbewegung zugerechnet wurde.

Bei meinen nostalgisch motivierten sporadischen Besuchen konnte ich dort seit längerer Zeit Veränderungen in die konservative Richtung  bemerken , Kleinigkeiten gewiss, die mich jedoch nachdenklich stimmten, hier nur ein Beispiel:  So fand ich zu meinem Erstaunen im dortigen  Bücherregal, neben einigen sehr schönen Talmudbänden , zwei Exemplare des von Rabbiner S. Ganzfried , einem “ Gegner des Reformjudentums “, verfassten  “ Kizzur Schulchan Aruch“קצור שלחן ערוך (Kizzur Schulchan Aruch , Hebräisch – Deutsch zum Download in der Freimann – Sammlung der Uni-Bibliothek Frankfurt –Hyperlink anklicken ).  Yiddish wird wieder eifrig  gepflegt, vor einigen Monaten konnte ich dort, neben anderen Mitteilungen, einen Flyer entdecken, mit dem , in den Tagen  von Smartphone und  Dating – Apps ,eine Heiratsvermittlerin (שדכנית )ihre Dienste anbot. (3) . Seit einigen Monaten “ rabbinert “ in dieser Gemeinde ein braver junger Mann, der seine Aufgabe offensichtlich sehr ernst nimmt und sich nach Kräften bemüht, jüdisches Wissen zu vermitteln. Einer seiner geplanten  Lehrvorträge hat “ Mussar “, zum Thema (4) , in nicht-orthodoxen Gemeinden eher unüblich . Ob ich bei meinem nächsten Besuch eine “ Mechitzah “ (מחיצה ) vorfinden werde ? SmileySmileySmiley

Nachlese :

ברוך ………… שלא עשני רבי

Jewish Telegraph : Chief Rabbi told that a rabbi was not a job for Jewish boy

Weihnachten 2015 – den Christen ist ein Kind geboren und der IKG Wien wurde ein neuer Oberrabbiner beschert !

Reformrabbiner : Gebet bei Konkurs, Scheidung, Abtreibung…

(1) דינא דמלכותא דינא

(2) Unter meinen Erinnerungsstücken an eine leider vergangene Zeit befindet sich ein Video : Der Rabbiner einer liberalen Gemeinde küsste den Damen nach erfolgter “ Aliyah” (Aufruf zur Torah) die Hand.

(3) Scholem Aleijchem : Marienbad – ein Roman in Briefen

(4) – Mussar BewegungRabbiner Israel Salanter

p.k.

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St.Pölten : Sturmschaden auch am jüdischen Friedhof..

In der letzten Oktoberwoche 2017 verursachte  ein Sturmtief in Europa beträchtliche Schäden. Aus Sicherheitsgründen waren an vielen Orten Parks und Friedhöfe gesperrt , wie hier am städtischen Friedhof in St.Pölten :

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St. Pölten – neuer jüdischer Friedhof, Zeremonienhalle :

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Der Friedhof ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich :

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Ein Blick über die Friedhofsmauer – auch hier musste ein Baum den Naturgewalten weichen :

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Fotos : p.k.

Links :

Bilder zu : St.Pölten – neuer jüdischer Friedhof

MEMORBUCH – Juden in St.Pölten

Synagoge St.Pölten ( Wikipedia )

Institut für jüdische Geschichte Österreichs

St.Pölten 2016 : “..und sie malten Davidsterne…”

Buchempfehlung :

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p.k.

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Josef Samuel Tauber : “ Am Grabe der gefallenen Freiheitshelden “ Wien, März 1848

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Abb. aus :  Digital – Wienbibliothek

Josef Samuel Tauber (geb. 12. August 1822 in Wien; gest. 9. Januar 1879 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller aus jüdischer Familie.

Taubers Vater hatte für seinen Sohn die Rabbinerlaufbahn vorgesehen, deshalb begann dieser früh mit dem Erlernen des Hebräischen und dem Talmudstudium. Zudem erlernte er osteuropäische Sprachen. Erst nach dem Tod des Vaters begann er ein Studium der Geschichte und der Philosophie. Studienreisen führten ihn nach Italien, Deutschland, England und Frankreich. In Paris, wo er drei Jahre lebte, besuchte er Geschichts- und naturwissenschaftliche Vorlesungen. 1848 kehrte er in seine Heimatstadt Wien zurück und schrieb für verschiedene Zeitschriften.

Tauber war mit vielen Intellektuellen seiner Zeit bekannt oder befreundet: Heinrich Heine und Moritz Hartmann hatte er in Paris kennengelernt, in Deutschland freundete er sich mit Varnhagen von Ense an, ebenfalls ist ein reger Kontakt zu Giacomo Meyerbeer durch dessen Briefe dokumentiert.

Tauber war der Vater der Kunststickerin Henriette Mankiewicz.

Aus : JEWIKI

Siehe auch :  Wien 1848 – Juden im revolutionären Kampf

p.k.

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