Wien, 1910 : Aus dem, hoffentlich koscheren, Wurstkessel……

     Die Wahrheit 22.8. 1913 – Anzeigen der im “ Klagelied der Wiener Würste “ genannten  Hersteller von Wurst – und Selchwaren :

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Die vollständige Geschichte, bei welcher es “ um die Wurst “ geht :

 JÜDISCHE VOLKSSTIMME, 26. Jänner 1910 , Seite 2

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p.k.

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Internetzeitung “ Die Jüdische “ vorerst eingestellt– fürchtet der Herausgeber um seine Sicherheit ?

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Screenshot , 23.11.2017, 2115 Uhr

Zitat : “ Der Betrieb wird erst aufgenommen, wenn die persönliche Sicherheit des Autors gewährleistet ist. Die Kritik war immer nur politisch. Das Recht auf freie Meinungsäußerung darf nicht in Frage gestellt werden.  In den letzten Jahren gab es dutzende Versuche der Behinderung journalistischer Arbeit.” –aus DIE JÜDISCHE (vollständiger Text unter diesem Link.)

Meldungen, wonach kritische Journalisten in ihrer persönlichen Sicherheit gefährdet werden , sind in Österreich eher ungewöhnlich. Die Lektüre des von Herrn Laster verfassten Beitrags legt die Vermutung nahe, dass dieser in Eile und möglicherweise unter emotionaler Belastung verfasst wurde. Weshalb sich der Herausgeber von DIE JÜDISCHE bedroht fühlt, darüber lässt er seine Leser im unklaren. Kann es sein, dass Herr Laster, der zweifellos für  so manche Irritation in den “ höheren Ebenen “ verantwortlich zeichnete , einige im Eifer des Gefechtes getätigte Unmutsäußerungen , vielleicht  im blumigen Wienerisch vorgetragen, missverstanden hat ?  Bleibt zu hoffen, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen und DIE JÜDISCHE weiterhin, leider ohne das “ Fragen wird man wohl noch dürfen… “ von Ernst M. Stern ז”ל , erscheinen wird. Sollte es tatsächlich zu Einschüchterungsversuchen gekommen sein oder sollte es in Zukunft dazu kommen, dann verdient DIE JÜDISCHE und damit ihr Herausgeber die uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung von JEDEM/JEDER, gleichgültig ob jüdisch oder nicht , für den/für die Werte wie Rede – und Pressefreiheit ( § 13 STGG , Art.10 EMRK ) unverzichtbare Güter sind.

Bleibt noch zu bemerken, dass Meldungen, wonach Herr Laster bereits in Nordkorea  um politisches Asyl angesucht hat , nicht den Tatsachen entsprechen ! Smiley Smiley Smiley

Nachlese :

Wüster Tumult in Berlin

U.S.A.:  Der Schlägertrupp des Oberrabbiners

Persvrijheid… maar niet overal en voor iedereen ( Vlaamse Journalisten Vereniging )

p.k.

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Wien : Der Oberrabbiner, der “ militant säkulare Staat “ und “ Handshake “ mit einer Frau

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21.Mai 2017 : OR Arie Folger  beim Straßenfest der IKG Wien
Foto : p.k.

Oberrabbiner Folger: “Da ist doch etwas krank” ( DER STANDARD, Online – Ausgabe, 16.November 2017 ) – in diesem Beitrag äußert sich Oberrabbiner Arie Folger zu Themenen wie FPÖ, Burschenschafter, Antisemitismus sowie zu Fragen der jüdischen Identität. Dabei scheint Herrn Folger  der , nach seinen Worten “ militant – säkulare “, Staat (1) Sorgen zu bereiten ,( Zitat) :

Das ist doch eine Katastrophe! Ein Verwandter von mir hat in Frankreich studiert. Eine Prüfung fiel auf den Samstag, den Sabbat. Die Uni war nicht bereit, eine Alternative anzubieten. So hat er damals ein Semester verloren. In solchen Fällen verhält sich der Staat nicht neutral, sondern militant säkular. (Zitatende )

Zu seinem von ihm selbst nicht in Abrede gestellten Problem , Frauen die Hand zu reichen (Zitat ) :

STANDARD: Eine Frage der Integration ist ja auch das Handreichen. Sie selbst ziehen es vor, Frauen nicht die Hand zu geben.

Folger: Daraus wird eine zu große Geschichte gemacht. Es gibt Länder in Asien, da gilt das Reichen der Hand fast als Beleidigung. Ob jemand einer Person des anderen Geschlechts die Hand schüttelt, ist eigentlich nicht wesentlich, solange klar ist, dass er Frauen nicht missachtet. Missachtung von Frauen ist jedoch ein schlimmes Problem. Meine Frau und ich geben bevorzugt jemandem des anderen Geschlechts nicht die Hand, reichen jedoch die Hand unserer Herzen. Aber jede Hand, die mir ausgestreckt wird, erwidere ich. Das ist mein Kompromiss zwischen den Kulturen…” (2) (Zitatende ).

Selbstverständlich will niemand das Recht Herrn Folgers, seine Meinung zu äußern, in Frage stellen! Um nicht aus den Zitaten einen falschen Eindruck zu gewinnen, wäre es sinnvoll, den kompletten Beitrag und dazu einige der 1075 (!) Postings  zu lesen.

Dieses Interview wurde in eben jenen Tagen , in denen in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Vorstandswahlen stattfanden , veröffentlicht !

Seit Jahren sind in manchen jüdischen Gemeinden Tendenzen zur Rückbesinnung auf überwunden geglaubte Traditionen und Verhaltensweisen zu beobachten, und dies betrifft nicht nur die Orthodoxie !

Eine Stadt im “ Osten “, irgendwo zwischen St.Pölten und dem Ural ( mehr wird nicht verraten ), dort gibt es eine kleine jüdische Gemeinschaft, die sich selbst als liberal bezeichnet und die in ihren Anfängen eher der Reformbewegung zugerechnet wurde.

Bei meinen nostalgisch motivierten sporadischen Besuchen konnte ich dort seit längerer Zeit Veränderungen in die konservative Richtung  bemerken , Kleinigkeiten gewiss, die mich jedoch nachdenklich stimmten, hier nur ein Beispiel:  So fand ich zu meinem Erstaunen im dortigen  Bücherregal, neben einigen sehr schönen Talmudbänden , zwei Exemplare des von Rabbiner S. Ganzfried , einem “ Gegner des Reformjudentums “, verfassten  “ Kizzur Schulchan Aruch“קצור שלחן ערוך (Kizzur Schulchan Aruch , Hebräisch – Deutsch zum Download in der Freimann – Sammlung der Uni-Bibliothek Frankfurt –Hyperlink anklicken ).  Yiddish wird wieder eifrig  gepflegt, vor einigen Monaten konnte ich dort, neben anderen Mitteilungen, einen Flyer entdecken, mit dem , in den Tagen  von Smartphone und  Dating – Apps ,eine Heiratsvermittlerin (שדכנית )ihre Dienste anbot. (3) . Seit einigen Monaten “ rabbinert “ in dieser Gemeinde ein braver junger Mann, der seine Aufgabe offensichtlich sehr ernst nimmt und sich nach Kräften bemüht, jüdisches Wissen zu vermitteln. Einer seiner geplanten  Lehrvorträge hat “ Mussar “, zum Thema (4) , in nicht-orthodoxen Gemeinden eher unüblich . Ob ich bei meinem nächsten Besuch eine “ Mechitzah “ (מחיצה ) vorfinden werde ? SmileySmileySmiley

Nachlese :

ברוך ………… שלא עשני רבי

Jewish Telegraph : Chief Rabbi told that a rabbi was not a job for Jewish boy

Weihnachten 2015 – den Christen ist ein Kind geboren und der IKG Wien wurde ein neuer Oberrabbiner beschert !

Die “ schwarze Liste “ des Israelischen Oberrabbinats oder “ Wie viele Divisionen hat der Papst “ ?

Reformrabbiner : Gebet bei Konkurs, Scheidung, Abtreibung…

(1) דינא דמלכותא דינא

(2) Unter meinen Erinnerungsstücken an eine leider vergangene Zeit befindet sich ein Video : Der Rabbiner einer liberalen Gemeinde küsste den Damen nach erfolgter “ Aliyah” (Aufruf zur Torah) die Hand.

(3) Scholem Aleijchem : Marienbad – ein Roman in Briefen

(4) – Mussar BewegungRabbiner Israel Salanter

p.k.

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St.Pölten : Sturmschaden auch am jüdischen Friedhof..

In der letzten Oktoberwoche 2017 verursachte  ein Sturmtief in Europa beträchtliche Schäden. Aus Sicherheitsgründen waren an vielen Orten Parks und Friedhöfe gesperrt , wie hier am städtischen Friedhof in St.Pölten :

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St. Pölten – neuer jüdischer Friedhof, Zeremonienhalle :

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Der Friedhof ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich :

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Ein Blick über die Friedhofsmauer – auch hier musste ein Baum den Naturgewalten weichen :

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Fotos : p.k.

Links :

Bilder zu : St.Pölten – neuer jüdischer Friedhof

MEMORBUCH – Juden in St.Pölten

Synagoge St.Pölten ( Wikipedia )

Institut für jüdische Geschichte Österreichs

St.Pölten 2016 : “..und sie malten Davidsterne…”

Buchempfehlung :

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p.k.

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Josef Samuel Tauber : “ Am Grabe der gefallenen Freiheitshelden “ Wien, März 1848

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Abb. aus :  Digital – Wienbibliothek

  Josef Samuel Tauber (geb. 12. August 1822 in Wien; gest. 9. Januar 1879 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller aus jüdischer Familie.

Taubers Vater hatte für seinen Sohn die Rabbinerlaufbahn vorgesehen, deshalb begann dieser früh mit dem Erlernen des Hebräischen und dem Talmudstudium. Zudem erlernte er osteuropäische Sprachen. Erst nach dem Tod des Vaters begann er ein Studium der Geschichte und der Philosophie. Studienreisen führten ihn nach Italien, Deutschland, England und Frankreich. In Paris, wo er drei Jahre lebte, besuchte er Geschichts- und naturwissenschaftliche Vorlesungen. 1848 kehrte er in seine Heimatstadt Wien zurück und schrieb für verschiedene Zeitschriften.

Tauber war mit vielen Intellektuellen seiner Zeit bekannt oder befreundet: Heinrich Heine und Moritz Hartmann hatte er in Paris kennengelernt, in Deutschland freundete er sich mit Varnhagen von Ense an, ebenfalls ist ein reger Kontakt zu Giacomo Meyerbeer durch dessen Briefe dokumentiert.

Tauber war der Vater der Kunststickerin Henriette Mankiewicz.

Aus : JEWIKI

Siehe auch :  Wien 1848 – Juden im revolutionären Kampf

p.k.

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Wien : Jüdische Mausoleen und Prunkgräber

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Zentralfriedhof Wien : Wegweiser zur “ Israelitischen Abteilung “ ( 1-er Tor ). (1)

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Oben : Traditionelle Gräber

Die Emanzipation der Juden in Österreich-Ungarn  (2)die den Juden Aufstiegsmöglichkeiten in früher verschlossene Bereiche verschaffte, hatte , besonders innerhalb der sozial höherstehenden Schichten, ein beträchtliches Maß an kultureller Assimilation zur Folge. Dies beeinflusste nicht zuletzt die Gestaltung der Grabstätten, an die Stelle traditioneller Formen traten aufwendige Bauwerke, wovon einige griechischen Tempeln nachempfunden waren. Zahlreiche  österreichische Juden wurden in dieser Zeit auf Grund ihrer Verdienste in den Adelsstand erhoben .

Unten : Grabstätten der Familie von Guttmann

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David , Ritter von Gutmann (* 2. Dezember 1834 in Lipník nad Bečvou; † 14. Mai 1912 in Baden) war ein österreichischer Großindustrieller. Er gründete mit seinem Bruder Wilhelm von Gutmann die Firma „Gebrüder Gutmann“. Im Jahr 1878 erfolgte gemeinsam mit seinem Bruder die Nobilitierung. Er war erster Präsident der Israelitischen Allianz in Wien und Vorsitzender der Baron-Hirsch-Stiftung für das galizische jüdische Schulwesen. Mit seinem Bruder Wilhelm stiftete er das Israelitische Mädchenwaisenhaus in der Ruthgasse in Döbling.Verheiratet war er mit Sophie von Gutmann, geborene Latzko (1838–1902 ) Quelle : WIKIPEDIA

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Jüdische Grabmale im “ klassisch – griechischen “ Stil :

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In der “ sephardischen Abteilung “ : Mausoleum  des Jacques Menachem Elias (1844-1923), eines aus Rumänien stammenden Industriellen und Philanthropen.

Informationen zur Baugeschichte : Baudenkmäler in Österreich- Elias Mausoleum

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Zu Ludwig von Pollak konnten  keine biografischen Daten gefunden werden !

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Die letzte Ruhestätte von Moritz Benedikt , Herausgeber “ Neue Freie Presse “ :

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Durch Fliegerbomben während des 2. Weltkriegs beschädigt :

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Unten : Mögen auch die weniger “ Reichen und Schönen “ vor dem Vergessen bewahrt werden ! (3)

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(1) 1877 wurde der jüdischen Gemeinde Wiens ein Areal  von 260.000 Quadratmetern zur Anlage eines Friedhofs überlassen. Bis zum Jahr 1916  wurden hier etwa 80.000 Menschen beerdigt. Aus neuerer Zeit stammen u.a. die Gräber von

 Arthur Schnitzler, Harry Weber und Gerhard Bronner.

Sie betreten diesen Teil des Friedhofs durch das Tor Nummer 1 ( Haltestelle der Straßenbahnlinie 71 )-> Google Maps

Der Besucher / die Besucherin sollte über ausreichend Zeit verfügen  sowie einen offenen Geist mitbringen , um die Geschichten, welche  uns die Grabsteine von vergangenen Geschlechtern erzählen, verstehen zu können !

(2) Geschichte der Juden in Österreich

(3) Dieser Teil des Zentralfriedhofs (1-er Tor, jüdische Abteilung ) wird von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien betreut –> IKG Wien – Friedhöfe

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Fotos : p.k.

p.k.

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IKG Innsbruck : פתחו לי שערי בית הכנסת

 

“ פתחו לי שערי בית הכנסת “ (..öffnet mir die Tore zur Synagoge..) diesen Satz, in Anlehnung an תהלים קיח יט , fügte eine langjährige MitgliederIN ( Korrekt “ gegendert “ ?) der IKG Innsbruck ihrem täglichen Morgengebet bei, nachdem sie das hier abgebildete Schreiben der  Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg erhalten hatte, in dem ihr und einem weiteren “ Dissidenten” nahegelegt wurde, das  Gemeindezentrum  vorläufig nicht mehr zu betreten. Es ist ihnen jedoch, wie zu erfahren war, gestattet ,am kommenden Gemeindeseder teilzunehmen  !

 

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Die Folge war, dass ein Jurist eingeschaltet wurde, Zitat aus einer E-Mail von Frau **** : “ . Mein Anwalt hat ihnen geschrieben aber sie haben nicht einmal reagiert….”

Auf die im Brief der IKG erhobenen Vorwürfe soll hier, mangels überprüfbarer Informationen, nicht eingegangen werden, eine Zusammenfassung der unerfreulichen Vorgeschichte findet man/frau in “Der Rest ist Schweigen.. “ (Hyperlink anklicken) .

Nachdenklich stimmt jedoch , dass , wie aus dem Text zu entnehmen ist, bereits die Äußerung von Zweifeln “ inkriminiert “ wird. Hatte der   Verfasser des Schreibens etwa Goethe’s  Verse im Gedächtnis , in denen sich “ Teufel “ auf “ Zweifel “ reimt ?

“ Deshalb verbrennt man Atheisten
Weil solche Reden höchst gefährlich sind.
Natur ist Sünde, Geist ist Teufel;
Sie hegen zwischen sich den Zweifel, “

(J.W. Goethe – Faust, 2.Teil )

Die Freiheit, in geziemender Form und unter Einhaltung gesetzlicher Beschränkungen,  Kritik zu üben  sowie Zweifel zu äußern, gehört mit zu den Grundpfeilern unserer Rechtsordnung ( § 13 StGG , Art. 10 EMRK ), die , nach rabbinischer Lehrmeinung

 דינא דמלכותא דינא  ,

auch für Kultusgemeinden verbindlich ist !

Abschließend soll noch festgehalten werden, dass dem derzeitigen Präsidium der IKG für Tirol und (wie hieß dieses kleine Fleckchen Erde westlich des Arlbergs bloß ? Smiley  ) wohl kaum ein Vorwurf für das, vorsichtig ausgedrückt, suboptimale Klima in der Gemeinde gemacht werden kann, dazu wurden zu viele Altlasten übernommen.

Manche sind der Ansicht, dass  dem Präsidenten sowie dem gesamten Vorstand  der IKG, dessen “ Fortkommen “ (!!!) selbst die schärfsten Kritiker nicht behindern wollen, trotz guten Willens  die nötige Handlungsfreiheit  fehlt  !

Bei unbefangenen Beobachtern entstand mittlerweile der Eindruck, als hätten sich beide Parteien in einem “ Stellungskrieg “ eingegraben.

Wir werden, falls nötig, weiter berichten !

p.k.

 

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IKG Innsbruck : “ Der Rest ist Schweigen “….

….hier jedoch nicht aus Hamlet, 5. Aufzug, 2. Szene . Ob Komödie oder Trauerspiel , das möge der geneigte Leser selbst entscheiden !

Prolog : Kein Tsunami im Nachttopf (Hyperlink anklicken !)

1. Akt : Vorhang auf und Bühne frei für den neuen Präsidenten  (Hyperlink anklicken !)

2. Akt : הנה מה טוב ומה נעים – ergänzt um einen Brief an die Führung der Gemeinde  (Hyperlink anklicken !)

3. Akt :

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(Namen der Unterzeichner unkenntlich gemacht )

 Enttäuscht durch das Schweigen der Gemeindeführung verfasste ein Gemeindemitglied einen “ offenen “ Brief , nachdem vorher ein Schreiben (siehe Abbildung oben ), unterzeichnet von mehreren Gemeindemitgliedern (Namen sind der Redaktion bekannt ), unbeantwortet geblieben war :

נס גדול היה שם – Ein großes Wunder geschah dort  , die Anfangsbuchstaben , zur Erinnerung an das Wunder zu Chanukka, finden sich am סביבון, (Chanukka-Kreisel),.

Auch wir hoffen  auf ein Wunder zu Chanukka – nämlich auf eine Antwort des Vorstandes der IKG auf unser Schreiben !

Sehr geehrter Herr xxxxx, Präsident, sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes

Zu meiner großen Enttäuschung erfolgte auf unser Schreiben vom 29.11.2016 ( siehe Scan oben) bisher keine wie immer geartete Reaktion. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber dieses “ Schweigen “ betrachte ich als äußerst unfreundlich und respektlos! Kann dies darauf zurückzuführen sein, dass Sie in Ihrer Handlungsfreiheit als Gemeindepräsident eingeschränkt sind und erst “ obere Instanzen “ konsultieren müssen? Verschweigen und “ Aussitzen “ können offene Fragen keinesfalls beantworten! Im Sinne eines gedeihlichen Gemeindelebens wäre der Aufbau von ein wenig Gesprächskultur zweifellos  angebracht.

Sollten Sie sich andererseits von den für Sie sicherlich ungewohnten Aufgaben überfordert fühlen, dann würde ich für Ihren Rücktritt als Präsident vollstes Verständnis haben.

Frohes Chanukka Fest

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxx (Name der Redaktion bekannt)

Eine Antwort der IKG ließ  einige Zeit auf sich warten !

Am 13. 1. 2017  erhielten die Unterzeichner  des Schreibens ,( siehe Abbildung oben ) , schließlich eine E- Mail des Sekretariates der IKG Innsbruck, in der auf die Kernfrage, den jüdischen Status einiger Mitglieder des Kultusrates  betreffend, wie folgt eingegangen wird (Zitat) :

Die Vorstandsmitglieder haben gegenseitig Ihre Dokumente eingesehen und bestätigen hiermit deren Richtigkeit(1)

Quis custodiet ipsos custodes .” (Wer kontrolliert die Kontrolleure )– “ Juvenal zugeschrieben !

Vermutlich fand der Präsident der IKG Innsbruck, durch  dringende Geschäfte in Anspruch genommen, nicht die Zeit,  diese E-Mail selbst zu unterschreiben !

Schwer zu verstehen , weshalb sich  beide  Konfliktparteien    bisher nicht zu konstruktiven  Gesprächen entschließen konnten.  Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt !

(1) Wäre nicht Herr Prof. Eisenberg , als OR der IRG, für derartige Belange zuständig ?

 

p.k.

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