Lag B’Omer, Peter Pan und der Zaddik

Handlung und Personen dieser Geschichte sind nicht gänzlich frei erfunden  !

Lag B´Omer 198x

Srulik (1) fühlt sich schon als richtiger Mann ! Denn unter den Geschenken, die er zu seinem achten Geburtstag bekam, waren auch ein Bogen und ein Köcher voller Pfeile mit bunten Federn am Schaft. Es sind nur mehr wenige Tage bis Lag B’Omer, dann würden die Kinder der Religionsschule auf die große Insel im Fluß fahren, dort ein Lagerfeuer anzünden, Lieder singen und selbstverständlich würde Srulik seine Pfeile hoch in die Luft , sogar bis zum Regenbogen hinauf schießen. Im Unterricht am Sonntag erzählt Miriam, die Lehrerin, vom 33. Tag des Omerzählens , warum man an diesem Tag fröhlich war und warum viele Leute an diesem Tag heirateten, von den Schülern des Rabbi Akiba, die aufeinander neidisch waren und deshalb starben, vom Rabbi Shimon Bar Jochai, der viele Jahre in einer Höhle verbrachte. Besonders gefallen dem Srulik die Geschichten von Bar Kochba und seinen Giborim (Helden) und Srulik ist fest entschlossen, sobald er erwachsen sein wird, nach Eretz Israel zu gehen  um als tapferer Chajal (Soldat) sein Land zu verteidigen. Erwachsen werden ist jedoch etwas, das Srulik ein wenig Sorgen macht. Die Erwachsenen, findet er, sind eigentlich zu bedauern. Nie haben sie Zeit, sind immer sooo schrecklich beschäftigt, und statt am Wochenende in den großen Vergnügungspark zu gehen, den Srulik über alles liebt, sitzen sie in, wie Srulik es empfindet, vollkommen sinnlosen Ko­mi­tees und schwatzen sich die Ohren voll. Wenn sie dann nach vielen Stunden heimkommen, dann sind sie gereizt und man kann mit ihnen kein vernünftiges Wort mehr reden. Daher hat Srulik beschlossen, genau wie der Peter Pan im Film von Walt Disney, niemals erwachsen zu werden. Das heißt – ein wenig schon, gerade so viel , dass er ein schweres Motorrad fahren darf und Pilot oder vielleicht Lokomotivführer werden kann, mehr aber auf keinen Fall. Soweit Sruliks Meinung über die Welt der Erwachsenen. Da ist auch die Lehrerin Miriam, von der seine Mutter immer sagt, sie sei ein verrücktes Huhn, doch Srulik weiß es genau – Miriam will auch nicht richtig erwachsen werden. Sie ist in Sruliks Augen ganz toll, macht jeden Unsinn mit, mit ihr kann man Pferde stehlen.

Und Sruliks Großvater – seitdem er in Pension ist und nicht mehr jeden Tag zur Arbeit gehen muss hat er richtig viel Zeit. Wenn Großvater nicht über seinen Büchern sitzt, dann findet man ihn sicher auf dem alten jüdischen Friedhof, dort sorgt er ein wenig für Ordnung. Großvater bekommt für diese Arbeit nichts bezahlt, tut sie jedoch gerne, er sagt, es sei eine wichtige Mitzvah. Was eine Mitzvah ist, weiß Srulik noch nicht so genau, aber Miriam wird es früher oder später erklären. Dazu kommt, dass der Großvater nie in Eile ist, stets findet er Zeit, die unzähligen Fragen von Srulik zu beantworten.

Der letzte Sonntag vor Lag B`Omer, alle Kinder sind schon da, wo aber bleibt Miriam ? Endlich kommt sie, ist aber ganz anders als sonst. Sie tritt vor die Klasse hin, schweigt einen Moment, dann sagt sie : ” Kinder, ich habe leider eine sehr schlechte Nachricht. Wir können am Lag B´Omer nicht auf die Insel im Fluß fahren, die Stadtverwaltung erlaubt es nicht, und-Kinder – verzeiht mir- es war mein Fehler – ich habe nicht rechtzeitig die richtigen Leute gefragt. ” Srulik bemerkt, daß ihr dabei Tränen über die Wangen rinnen. Da läuft Srulik nach vorne, klettert schnell auf den Stuhl, welcher neben Miriam steht, fällt ihr um den Hals und flüstert ihr ins Ohr: “Miriam, nicht weinen, ich hab dich doch soo lieb !”. Auch die anderen Kinder drängen sich um Miriam und sagen ihr, wie sehr sie sie lieben. Da lächelt Miriam wieder ein wenig, aber trotzdem, die große Vorfreude auf Lag B´Omer ist dahin.

Srulik ist fest entschlossen, den Lag B´Omer zu retten. Aber was tun ?

Richtig- der Großvater. Und gleich nach dem Unterricht bittet er die Mutter, ihn zum Großvater zu bringen, denn alleine darf er noch nicht in der Untergrundbahn fahren. Die Mutter ist damit durchaus einverstanden, denn am Nachmittag hat sie ohnedies ein “Meeting” mit ” furchtbar wichtigen Leuten”. Daher ist sie froh, wenn Srulik nicht alleine zuhause sitzt. Die Fahrt zum Großvater dauert nicht lange, man muss nur einmal umsteigen und schon ist man da. Srulik kann es kaum erwarten, bis sich die Mutter verabschiedet hat und er mit dem Großvater alleine ist. ” Nu, Srulik, wo drückt der Schuh”, fragt der Großvater, und zündet gemächlich seine Pfeife an. Srulik weiß, dass das Pfeifenrauchen dem Großvater am Sonntag besondere Freude macht, schließlich hat er den ganzen Sabbat über auf diese Vergnügen verzichtet. Und Srulik erzählt dem Großvater, warum es am Lag B´Omer keinen Ausflug auf die Insel geben wird und warum Miriam, die er so liebt, traurig ist.

Der Großvater streicht sich den Bart, schweigt einen Augenblick, der Srulik wie eine Ewigkeit vorkommt, und dann sagt er : ” Dann müssen wir also den Zaddik um Hilfe bitten.” Srulik weiß, wer der Zaddik ist, Großvater hat von ihm viele wundersame Geschichten erzählt. Der Rebbe Menachem Mendel Epstein ist schon seit vielen Jahren in der “wahren” Welt, aber immer noch kommen Leute zu seinem Grab und bringen ein “Kvitel”, ein Blatt Papier, auf welches sie ihre Nöte und Sorgen schreiben und hoffen, daß die Fürsprache des Zaddik helfen wird. Also löscht der Großvater seine Pfeife, holt vom Haken an der Wand einen großen Schlüssel und die beiden machen sich auf den Weg. Um zum alten jüdischen Friedhof zu gelangen, müssen sie erst an einer Reihe christlicher Gräber vorbei, Srulik bleibt von Zeit zu Zeit stehen, und versucht, die prächtigen verschnörkelten Inschriften zu entziffern. ” H-i-e-r r-u-h-e-t i-n F-r-i-e-d-e-n……..” Dem Großvater ist dies ein wenig peinlich. ” Srulik, komm weiter, was sollen denn die Leute  denken, so ein großer Junge und kann noch nicht richtig lesen.” Dabei kann Srulik sogar sehr gut lesen, aber nur die gewöhnliche Druckschrift in seinen Büchern . Sogar die hebräischen Buchstaben kennt er schon, so wie er sie von Miriam lernt. Auch der Großvater unterrichtet ihn ein wenig im Hebräischen. Nur, was bei Miriam ein Spiel ist, mit viel Gesang, das ist beim Großvater etwas strenger, aber auch da gibt es einige Merksätze. ” Kometz – Aleph -O, Patach- Bet-Bah”- das lernt er vom Großvater, so wie dieser es von seinem Großvater gelernt hat. Sie gehen also weiter, bis sie zu einem großen eisernen Tor kommen. Der Großvater steckt den Schlüssel in das Schloss, ganz leicht lässt sich das Tor öffnen. “Ja, der Großvater macht seine Sache schon richtig, alles ist in guter Ordnung” denkt Srulik und ist auf ihn mächtig stolz.

. Der alte jüdische Friedhof den die beiden jetzt betreten, Großvater nennt ihn ” Bet Chaijm” und Srulik weiß, dass die Bezeichnung irgendwas mit Leben zu tun hat, ist nicht so reich geschmückt wie der Friedhof der Christen. Steinplatten mit hebräischen Schriftzeichen stecken in der Erde, viele davon bereits sehr schief. Dass hier trotz der Einfachheit alles sehr sauber wirkt,das ist das Werk des Großvaters. Aber Srulik sieht keine Blumen und auch keine Kerzen , stattdessen sind auf vielen Gräbern kleine Steine aufgeschichtet. Srulik hat vom Großvater gehört, dass diese Sitte noch aus der Zeit stammt, als das Volk Israel in der Wüste wanderte. Ein Grab unterscheidet sich von allen anderen. Anstelle eines einfachen Grabsteines steht hier ein  Bau mit einem kleinen Dach, der Großvater nennt es das “Zelt”. Es ist das Grab des Zaddik, und Srulik merkt sofort, dass  öfter Leute hierher  kommen. Unter kleinen Steinen finden sich Papierblätter mit vom Regen verwaschenen Schriftzeichen.

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(Symbolfoto )

” So,Srulik, jetzt schreib du deinen Kvitel, schreib, was dich bedrückt, und wenn du ganz fest daran glaubst, dann wird dir sicher geholfen.” Oh, weh, da fällt dem Srulik das Herz in die Hose. Schreiben, also das tut er wirklich nicht gerne, schon die Schulaufgaben sind ihm eine Qual. ” Großvater, kannst du nicht für mich …?”. “Nein, Srulik, das musst du schon selbst machen.” Der Großvater geht mit ihm etwas zur Seite, kramt aus seiner Tasche ein Blatt Papier und einen Bleistift und langsam, mit ungelenken Buchstaben, beginnt Srulik zu schreiben. Ein wenig hilft der Großvater doch und nach einiger Zeit ist der Kvitel fertig und wird unter einen Stein am Grabe des Zadik gelegt. ” Fest daran glauben” ermahnt ihn  der Großvater noch , dann verlassen sie den Friedhof.

In dieser Nacht träumt Srulik vom Zaddik. Ein alter Mann mit langem weißen Bart wie der Großvater und auch das gütige Lächeln ist wie das vom Großvater. Srulik fragt sich, ob der Zaddik auch eine Pfeife wie der Großvater hat. ” Srulik “, sagt der Zaddik, “wenn du fest entschlossen bist, nicht erwachsen zu werden, so wie der Peter Pan, dann kannst du auch zur Insel “Nimmerland” fliegen, so wie der Peter Pan, und mit dir alle deine Freunde. Aber ihr braucht dazu viel Glauben und Mut, denn du weißt ja, dass ihr mit dem Kapitän Hook und seinen Piraten kämpfen müsst.” Srulik ist einen Augenblick verwundert. Woher weiß der Zaddik nur, dass er immer und immer wieder den Videofilm vom Peter Pan ansieht, mit seinen Freunden Peter Pan spielt und die Wendy- das ist natürlich die Miriam ?. ” Bald beginnt Lag B´Omer “, sagt der Zaddik, “ihr müsst euch beeilen, denn ihr habt nur diesen einen Tag Zeit um die Insel zu erobern. Seid mutig und stark wie die Helden des Bar Kochba.” ” Was muss ich tun? “, fragt Srulik den Zaddik. ” Hole alle deine Freunde, auch die Miriam, und dann fliegt los.” ” Und wie finden wir den Weg zur Insel Nimmerland ?” ” Ganz einfach – immer der Nase nach, so und jetzt lebewohl “. “Ach, Zaddik”, ruft Srulik rasch, “werde ich auch krähen können, wie der Peter Pan ?” “Natürlich wirst du das können, du musst nur fest glauben, dass du es kannst.” Der Zaddik winkt ihm noch einmal freundlich zu und ist ganz plötzlich verschwunden. An seiner Stelle steht Miriam mit der ganzen Klasse da. Sie fassen einander an den Händen, werden ganz leicht und – fliegen. ” Ist nur gut “, denkt Srulik, dass ich mir Pfeil und Bogen auf den Rücken gehängt habe”, denn er muss doch mit Kapitän Hook und seinen Piraten kämpfen. Bei diesem Gedanken wird ihm ein wenig bange, aber da sind ja alle seine Freunde und das ist – Miriam. Bald sehen sie die Insel, es sind schon die Schiffe der Piraten zu erkennen, klein wie Spielzeug, sie kommen näher- aber da unten ist doch gar nicht der Kapitän Hook. Srulik kennt diese Gestalt nur zu gut. Die Brille auf der Nase , ein schwarzes Buch unter dem Arm- der Schulinspektor Dr.Hecht, den Srulik gar nicht ausstehen kann. Immer hat er an den Kindern etwas zu bemängeln, auch Miriam mag den Dr.Hecht nicht, weil er immer sagt, dass sie mit den Kindern nicht streng genug sei. Der Dr.Hecht öffnet sein Buch, deutet auf eine Seite und ruft dem Srulik zu. ” Was ihr da macht ist verboten, das ist gegen die Vorschriften, das ist verboten, verboten, verboten …..!”. “Stockfisch” ruft Srulik dem Dr.Hecht zu, “Stockfisch”, genauso wie es der Peter Pan gemacht hätte.

Und weiter ruft der Dr.Hecht ” Verboten, verboten, sofort aufhören, das ist verboten.” Srulik holt jetzt tief Luft und kräht-genau wie der Peter Pan. Da spürt er einen Griff auf der Schulterm, erwacht und sieht die Mutter neben seinem Bett stehen. ” Srulik, was ist mit dir, hast du schlecht geträumt ?”.

Wieder ist Srulik in der Welt der Erwachsenen. Kein Zaddik, keine Insel, kein Lag B´Omer, ein wenig tröstet ihn, dass wenigstens vom Dr.Hecht nichts mehr zu sehen ist. ” Ach Srulik”,sagt die Mutter, “vor wenigen Minuten hat Miriam angerufen, stell dir vor, es ist ein Wunder geschehen, sie hat doch noch einen Platz für Lag B´Omer gefunden !.”

” Sicher “, sagt Srulik zur Mutter, “das war der Zaddik, der geholfen hat. Weißt du, man muss nur ganz fest daran glauben.”

Und Srulik beschließt, gleich am nächsten freien Tag mit dem Großvater zum Grab des Zaddik zu gehen und einen Stein auf sein Grab zu legen.

(1) Srulik = Koseform von Israel

p.k.

Links :

Omer – Zählenספירת העומר

Lag B’Omerלַ״ג בָּעוֹמֶר

J.M. Barrie : Peter Pan

 

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Uriel d’Acosta – Baruch Spinoza : Aus dem Leben zweier jüdischer Skeptiker des 17. Jahrhunderts ( Die Wahrheit , 1908 )

Uriel d’Acosta (Wikipedia) : (1)

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Weiterlesen : Die Wahrheit , 21.02.1908 ( Hyperlink anklicken ! )

Baruch Spinoza ( Wikipedia )  : (2)

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Weiterlesen : Die Wahrheit , 18.02.1908 und Die Wahrheit,06.03.1908 ( Hyperlink anklicken )

 

 

(1)  Karl Gutzkow: Uriel Acosta ( Projekt Gutenberg )

(2)  Baruch de Spinoza: Ethik ( Projekt Gutenberg )

p.k.

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Internetzeitung “ Die Jüdische “ vorerst eingestellt– fürchtet der Herausgeber um seine Sicherheit ?

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Screenshot , 23.11.2017, 2115 Uhr

Zitat : “ Der Betrieb wird erst aufgenommen, wenn die persönliche Sicherheit des Autors gewährleistet ist. Die Kritik war immer nur politisch. Das Recht auf freie Meinungsäußerung darf nicht in Frage gestellt werden.  In den letzten Jahren gab es dutzende Versuche der Behinderung journalistischer Arbeit.” –aus DIE JÜDISCHE (vollständiger Text unter diesem Link.)

Meldungen, wonach kritische Journalisten in ihrer persönlichen Sicherheit gefährdet werden , sind in Österreich eher ungewöhnlich. Die Lektüre des von Herrn Laster verfassten Beitrags legt die Vermutung nahe, dass dieser in Eile und möglicherweise unter emotionaler Belastung verfasst wurde. Weshalb sich der Herausgeber von DIE JÜDISCHE bedroht fühlt, darüber lässt er seine Leser im unklaren. Kann es sein, dass Herr Laster, der zweifellos für  so manche Irritation in den “ höheren Ebenen “ verantwortlich zeichnete , einige im Eifer des Gefechtes getätigte Unmutsäußerungen , vielleicht  im blumigen Wienerisch vorgetragen, missverstanden hat ?  Bleibt zu hoffen, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen und DIE JÜDISCHE weiterhin, leider ohne das “ Fragen wird man wohl noch dürfen… “ von Ernst M. Stern ז”ל , erscheinen wird. Sollte es tatsächlich zu Einschüchterungsversuchen gekommen sein oder sollte es in Zukunft dazu kommen, dann verdient DIE JÜDISCHE und damit ihr Herausgeber die uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung von JEDEM/JEDER, gleichgültig ob jüdisch oder nicht , für den/für die Werte wie Rede – und Pressefreiheit ( § 13 STGG , Art.10 EMRK ) unverzichtbare Güter sind.

Bleibt noch zu bemerken, dass Meldungen, wonach Herr Laster bereits in Nordkorea  um politisches Asyl angesucht hat , nicht den Tatsachen entsprechen ! Smiley Smiley Smiley

Nachlese :

Wüster Tumult in Berlin

U.S.A.:  Der Schlägertrupp des Oberrabbiners

Persvrijheid… maar niet overal en voor iedereen ( Vlaamse Journalisten Vereniging )

p.k.

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גליקל בת יהודה לייב–Glückel von Hameln – eine starke Frau in den Wirren ihrer Zeit

גליקל בת יהודה לייב, bekannt als “ Glückel von Hameln”, in den letzten Jahren des 30-jährigen Krieges geboren, erlebte neben den Nachwehen der Kriegszeit und der Pest in Hamburg  1664  unter anderem  das Auftreten von Sabbatai Zvi (שַׁבְּתַי צְבִי ) und die daraus resultierende Unruhe unter den Juden Deutschlands. Gegen Ende ihres Lebens verfasste sie, an ihre Kinder gerichtet, ihre durch belehrende und moralisierende Einschübe ergänzten  Lebenserinnerungen . 1910 übersetzte Berta Pappenheim das Werk aus dem Westjiddischen in die deutsche Sprache. “ Die Memoiren der Glückel von Hameln “ zum Download als PDF- Datei : Freimann-Sammlung – Univ.Bibliothek Frankfurt :

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p.k.

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G-tt vergibt , das Internet NIEMALS – die IKG Wien und ein Schulverein..

דִּינָא דְּמַלְכוּתָא דִּינָא‎– auch in Wien ?

Ein Beitrag , im Jahr 2009 im Blog  Blaulicht und Graulicht  – Analysen zur Justizkultur  erschienen und dem Image der IKG Wien sicherlich nicht zuträglich, stimmt nachdenklich!

Die Protagonisten :

Die  Israelitische Kultusgemeinde Wien und der ihr nahestehende Schulverein “ Machsike Hadass “.

Der honorige Wiener Anwalt Dr. Gabriel Lansky

Der umstrittene “ RabbinerMoyshe Aryeh Friedman (1) sowie seine unschuldigen Kinder .

Hier die unerfreuliche Geschichte –> Der Wiener Anwalt Gabriel Lansky und die Millionendie  Überschrift in “ Blaulicht und Graulicht “ könnte missverstanden werden, Dr. Lansky agierte in dieser Angelegenheit  lediglich als Anwalt !

Für das, was sie unter obigem Link finden werden (umfangreicher Text, Fotos, Hyperlinks – für “ Smartphone – Legastheniker “ eher nicht geeignet), sind wir nicht verantwortlich !

Auch sind uns keine erfolgreichen rechtlichen Schritte wegen dieses Artikels gegen den “ Blogger “ Marcus J. Oswald bekannt !

Parlamentarische Anfrage 2007 zum Schulstreit

Die “ seriösen “ Medien berichteten über die Causa Friedman vs.IKG (Schulverein) eher zurückhaltend :

Österreich :

DIE PRESSE , 30.03.2007 : “..Thora-Schule: Schließung möglich. .”

WIENER ZEITUNG, 15.07.2007 : “..Anwalt beklagt : Rechtsstaat stößt an seine Grenzen.. “

Der Standard, 23.09.2008 : “..Wiener FPÖ kritisiert jüdische Talmud-Thora-Schule  ..”

Deutschland :

JÜDISCHE ALLGEMEINE, 21.06.2007 :

“. Des Vaters Schuld – Wien: Die Kinder von Rabbiner Friedman dürfen die jüdische Schule nicht besuchen . “

 

Presseaussenndug : Die FPÖ und ihr “ Oberrabbiner “ (APA/OTS , 8. November 2002 )

APA / OTS –  Presseaussendungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien zu “ Rabbiner “ Friedmann, für deren Inhalt einzig und allein die Aussenderin verantwortlich ist :

FPÖ besorgt Geschäfte eines Holocaustrevisionisten mittels parlamentarischer Anfragen und Pressekonferenz und will älteste jüdische Schule Wiens vernichten

Offener Brief der IKG zur Causa FPÖ – Friedmann

Gegen FPÖ-nahen holocaustrevisionistischen “Rabbinerdarsteller” wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet

IKG bedauert die heutige Demonstration vor der jüdischen Schule Malzgasse, bestehend aus einer Koalition aus Holocaustrevisionisten und Islamisten

FPÖ-naher Rabbinerdarsteller Friedmann wegen des Verdachtes auf schweren Betrug vor Gericht. Weitere Anzeigen wurden erstattet.

Israelitische Kultusgemeinde Wien – Aus dem Iran zurückgekehrter “Oberrabbinerhochstapler” Moishe Arie Friedman unter Diebstahlsverdacht

IKG schließt Moishe Arieh Friedmann einstimmig als Mitglied aus

Bekannter “Rabbinerhochstapler” Friedman hat jetzt Staatsanwaltschaft zu fürchten

Weitere antisemitische Provokationen der Israelitischen Kultusgemeinde

Herr Moshe Arieh Friedmann kein anerkannter Rabbiner, lediglich Selbstdarsteller

Ultraorthodoxe Rabbiner verurteilen Friedman

Gilt eigentlich noch das Sprichwort: “Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht”?

Die Wahrheit war nicht länger aufzuhalten

Moishe Arye Friedman war nicht entmündigt

Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit !

(1) Wiener Zeitung , 30.08.2002 : Ruf der Kultusgemeinde nicht in Gefahr – Friedmann darf sich “Oberrabbiner” nennen

Hätten ALLE Beteiligten, spätestens 2009 , Kompromissbereitschaft gezeigt, dann wäre diese peinlich – groteske Geschichte, die ein wenig an “ Der Prozeß um des Esels Schatten   von Friedrich Dürrenmatt erinnert, nicht noch heute, am 13. Februar 2016,  im Internet abrufbar  !

 

p.k.

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