Ben Sira’s ethical teachings and his attitude towards women….

Ben Sira (aka Jesus son of Sirach ) – a misogynist ?

 Ben Sira, Chapter 25 : (Women – Evil and Virtuous)

12 Worst of all wounds is that of the heart, worst of all evils is that of a woman.
13 Worst of all sufferings is that from one’s foes, worst of all vengeance is that of one’s enemies:
14 No poison worse than that of a serpent, no venom greater than that of a woman.
15 With a dragon or a lion I would rather dwell than live with an evil woman.
16 Wickedness changes a woman’s looks, and makes her sullen as a female bear.
17 When her husband sits among his neighbors, a bitter sigh escapes him unawares.

Ben Sira, Chapter 26 :

5 There are three things at which my heart quakes, a fourth before which I quail:
Though false charges in public, trial before all the people, and lying testimony are harder to bear than death,
6 A jealous wife is heartache and mourning and a scourging tongue like the other three.
7 A bad wife is a chafing yoke; he who marries her seizes a scorpion.
8 A drunken wife arouses great anger, for she does not hide her shame.
9 By her eyelids and her haughty stare an unchaste wife can be recognized.
10 Keep a strict watch over an unruly wife, lest, finding an opportunity, she make use of it;
11 Follow close if her eyes are bold, and be not surprised if she betrays you:
12 As a thirsty traveler with eager mouth drinks from any water that he finds,
So she settles down before every tent peg and opens her quiver for every arrow.

 

The Jewniverse   : “…believe it or not, the fact that the prophet Jeremiah is both Ben Sira’s father and grandfather is not the weirdest thing about him. ….”

Read more : The Jewniverse

See also :

THE BOOK OF BEN SIRA

 Alphabet of Ben Sira (JEWISH VIRTUAL LIBRARY )

Alphabet of Ben Sira: mocking learning with justice (purple motes – a journal of whimsy  and hope )

 

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Ägypten : Getreidespekulation im 19. Jahrhundert, in biblischen Zeiten sowie , global , im 21.Jahrhundert.

Aus : “ Die Gegenwart “ – 24.Dezember 1845 :

Dazu  FOODWATCH :

“…schon von den ersten ägyptischen Pharaonen im dritten Jahrtausend vor Christus ist überliefert, dass sie eine staatliche Getreideverwaltung unterhielten.
Die biblische Geschichte vom findigen Joseph, der im Auftrag des Pharao Getreidespeicher anlegte und damit für Mangelzeiten vorsorgte, geht vermutlich auf diese Zeit zurück. Ob Joseph damit der „erste Spekulant“ war, wie vielfach beschrieben, dazu sagt der Bibeltext nichts aus. Aber sehr wahrscheinlich ist, dass Ägyptens frühe Herrscher ihre Getreidevorräte nutzten,
um ihre Kassen zu füllen und ihre Macht zu sichern.

Und hier einige laienhafte Gedanken eines ungebildeten עם הארץ :

Bei kritischer Betrachtung der entsprechenden biblischen Textpassagen sind eindeutige kapitalistische Praktiken nicht zu übersehen :
Gen, Kap 41, Vers 49 : “ … so speicherte Josef Getreide in sehr großer Menge auf, wie Sand am Meer, bis man aufhören musste, es zu messen, weil man es nicht mehr messen konnte ..”.
Um, wie im Text beschriebene , in Zeiten des Überflusses billig gekaufte, Getreidemengen speichern zu können und für späteren Verzehr brauchbar zu erhalten , wurden entsprechende Lagerkapazitäten benötigt. Und um diese zu schaffen war KAPITAL nötig, über das nur die herrschende Klasse verfügte.

Und dann stiegen, wie vorhergesehen (Gen, Kap 41, Vers 53 ) , die Marktpreise für Getreide , der Verkauf von Getreide ins Ausland (1) wurde lukrativ (Gen, Kap 41, Vers 57 ) .

Die Jahre der Hungersnot boten, so man dem biblischen Bericht Glauben schenken darf , die Gelegenheit zu Einführung des Feudalsystems, die  Möglichkeit, aus freien Bauern Leibeigene ( 2) zu machen und sämtliches Ackerland in den Besitz Pharaos zu bringen : Genesis Kapitel 47, Vers 13 – 23 .
Im Text wird jedoch erwähnt, dass Josef den Besitz der Priesterschaft unangetastet ließ :
Genesis Kapitel 47, Vers 22 : “.. Nur das Ackerland der Priester kaufte er nicht auf ..”

Sich mit dem Klerus anzulegen war schon zu pharaonischen Zeiten nicht ratsam, dies musste , einige Zeit später, der Pharao Amenhotep IV ( Echnaton)  erfahren.
Ob Josef, als Belohnung für sein Entgegenkommen gegenüber der Priesterschaft , die Priestertocher Asenat (3)bekam ???

1ספר בראשית פרק מב

…… וַיַּרְא יַעֲקֹב כִּי יֶשׁ שֶׁבֶר בְּמִצְרָיִם וַיֹּאמֶר יַעֲקֹב לְבָנָיו לָמָּה תִּתְרָאוּ:

ב : וַיֹּמֶר הִנֵּה שָׁמַעְתִּי כִּי יֶשׁ שֶׁבֶר בְּמִצְרָיִם רְדוּ שָׁמָּה וְשִׁבְרוּ לָנוּ מִשָּׁם וְנִחְיֶה וְלֹא נָמוּת

(Gen. Kap 42, Vers 1- 3)

2 .- וְאֶת הָעָם הֶעֱבִיר אֹתוֹ לֶעָרִים מִקְצֵה גְבוּל מִצְרַיִם וְעַד קָצֵהוּ
“ . und das Volk  verbrachte (הֶעֱבִיר ) er  in Städte (לֶעָרִים) ….. “ ,d.h. die bisherige bodenständige Landbevölkerung machte er zum entwurzelten Proletariat.
Andere lesen  :“. .das Volk aber machte er ihm leibeigen ( das wäre dann הֶעֱבִיד p.k. ) von einem Ende Ägyptens bis zum anderen..” Gen. Kap 47, Vers 21– aus der  in Österreich kostenlosen Schulbuchausgabe des “ Alten Testaments “ .
Da, vor allem in ungenau geschriebenen Manuskripten, der hebräische Buchstabe ר mit dem ד verwechselt werden kann sind solche Deutungen möglich.
Im “ Siddur “ ist das ד im “ Shema Israel ” besonders deutlich gedruckt : ,

als ר gelesen würde es einen gegensätzlichen Sinn ergeben .

3 – Die Erzählung von Josef und Asenat – die Priestertochter Asenat war, so meldet dieser frühe  “Roman”, anfangs von der Aussicht, einen Hebräer zu ehelichen, nicht sonderlich begeistert.

Wie eingangs erwähnt , sind  dies  nur einige laienhafte und, zugegeben, ein wenig klassenkämpferische Betrachtungen eines UNGEBILDETEN   עם הארץ.

p.k.

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