Bet Midrasch Orchot Chajim – ein neues Lehrhaus in Wien ?

Kein Zweifel – das Dienstverhältnis des Oberrabbiners Arie Folger wurde im besten Einvernehmen mit der Führungsetage der IKG Wien gelöst ! Einige rätselten seither über Herrn Folger’s Pläne für die Zukunft . Wieder einmal  war es die “ Jüdische “ , die Erfreuliches zu berichten wusste : Arie Folger bleibt Wien , zumindest vorläufig , erhalten ! Als Rabbiner und als “ spiritus rector “ des kürzlich geründeten Vereins Bet Midrasch Orchot Chajim – בית מדרש אורחות חיים .  Mit  im Boot  , so berichtet eine gewöhnlich zuverlässige Quelle,  Or Paul Chaim Eisenberg , der, von der Bürde des Wiener  Oberrabbinats  entlastet, sich nun anderen Aufgaben widmen kann  . Wie sich das Verhältnis von “ Bet Midrasch  Orchot Chajim “ zur etablierten Kultusgemeinde entwickeln wird, darüber kann nur spekuliert werden. Wollen wir also das Beste hoffen  ! (1) 

Ein nicht zu übersehendes Faktum : Für ein derartiges Projekt braucht es  , um ein wenig Breitenwirkung  zu erzielen, neben dem Engagement der Mitglieder

1. Geld

2.Viel Geld

3. Noch viel mehr Geld

Und so wird die IKG Wien dem Bet Midrasch Orchot Chaijm  sicherlich  großzügige finanzielle  Hilfe  zukommen lassen, oder etwa nicht ?

Unter dem Titel “  Schabbes Dinner mit Rabbiner Arie Folger und Rebbezin Faigy Folger “ berichtet ” Die Jüdische ” von einem Abend nach orthodoxer Tradition.

Links :

Bet Midrasch Orchot Chajim – בית מדרש אורחות חיים

Die Jüdische

IKG Wien : Rede von OR Arie Folger am 23. Oktober 2017

(1) Vor einiger Zeit kam es in der Israelitischen Kultusgemeinde einer  wenig bekannten Kleinstadt zu Meinungsverschiedenheiten, die mittlerweile ausgeräumt sein dürften. In der Folge  gründeten einige Gemeindemitglieder , selbstverständlich mit den besten Intentionen,  den Verein  “ Lehrhaus”. Wie zu erfahren war, hielt sich die Begeisterung der lokalen Kultusgemeinde über diese scheinbare “ Konkurrenz “ in  Grenzen. Schon die Eröffnungsveranstaltung des Vereins stand unter keinem guten Stern : Ein eingeladener Rabbiner musste aus ungeklärtem Grund absagen. In der Folge bemühten sich die Proponenten nach  Kräften, das “ Lehrhaus “ voran zu bringen, bedauerlicherweise mit eher mäßigem Erfolg. Seit Juli 2019 wurde über etwaige Vereinsaktivitäten öffentlich nichts mehr bekannt, manche halten “Lehrhaus” für verschollen . Für zweckdienliche Mitteilungen gibt es daher als Belohnung  eine Freifahrt auf der Rolltreppe in einem bekannten Kaufhaus . Smiley Smile Smile

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