Wien, bis zum " Anschluss " : Hella Mittler – heute : Nomi Meron- Jerusalem – Lebensgeschichte einer starken Frau

Nomi Meron  verstarb am 14.Jänner 2019 (8.Tevet 5779 ) im 95. Lebensjahr nach langer Krankheit !

Ein Beitrag, erschienen im Juli 2016 :

Ich bin dankbar, dass ich meine alte Freundin Nomi Meron in Jerusalem noch  besuchen und mit ihr einige Tage verbringen konnte . Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist Nomi noch sehr agil !

Hier die Lebensgeschichte dieser bemerkenswerten Frau – > lettertothestars .  Daraus  einige Zitate  :

…….Und das „durchschnittliche Volk“ hat genauso wenig vom Unterschied zwischen Juden und Christen verstanden.Mein Papa hat im April 1938 noch an Rohr im Gebirge geschrieben, dass wir, wie jedes Jahr, gerne wieder auf Sommerfrische kommen wollen, und „ich betone, wir sind Juden.“ Die prompte Antwort war: „Das ist uns ganz wurscht, ob Sie ein Jude oder ein Christ sind, die Hauptsache: Arier müssen Sie sein.“ Das hat das Volk verstanden, also null. Und das ist meine große Entschuldigung für viele. Nicht für die Regierung, nicht für die Antisemiten, aber für das durchschnittliche Volk. Die haben überhaupt nicht gewusst, worum es ging. Das war eine Massensuggestion….

……Südlich von Berlin liegt Luckenwalde und Ahrensdorf und dort waren wir auf Hachschara, ein Vorbereitungslager für Palästina. Und wir haben keine Ahnung, wir müssen ja mit der Bahn gefahren sein, aber wie sind wir zur Bahn gekommen? Hat man uns hin gebracht, hat man uns abgeholt? Das ist doch eigentlich komisch, dass wir beide (nicht nur ich, wir beide) keine Ahnung haben. Wie sind wir zur Bahn gekommen? Oder die Bahnfahrt: Es muss eine Bahnfahrt gegeben haben, aber keine Ahnung……..

..Von Haifa wurden wir dann mit einem Autobus nach Massada in den Kibbuz (קבוץ מסדה  ) gebracht. Das war ein ganz alter kleiner Autobus mit ganz kleinen vergitterten Fenstern, weil man schon damals Steine geworfen hat. Es war eine wahnsinnige Hitze im Autobus. Als wir dann Stunden später mitten in der Wüste anhielten, habe ich gefragt, warum wir hier stehen bleiben an diesem Platz, wo nichts ist? Die Antwort war: „Hier sind wir am Ziel unserer Reise. Hier ist unser neues Zuhause.“ Also, das war wirklich ein Riesenschock für uns. Unsere Reaktion war aber nicht Verzweiflung, nein, wir sind ausgestiegen und sind in einen Freudentanz ausgebrochen. Wir haben getanzt. Wir haben getanzt vor Freude.

Kibbuz :

…Zuerst haben wir in Zelten gewohnt und dann in Holzbaracken. Dann hat man zwei Häuser gebaut. Aber in dieser Hitze war es unmöglich in den Häusern zu schlafen, also haben wir draußen geschlafen. Und wir bekamen Moskitonetze, die wir übers Bett gespannt haben. Die haben wir immer vor dem Schlafengehen nass gemacht und dadurch eine Aircondition gebildet. Der Luftzug durch die nassen Moskitonetze, das war unsere Aircondition….

Militär und Musik :

…Mein Mann, Lipa Gawse,(1) war einer der Gründer der פלמחPalmach (der ersten Armee; bevor die israelische Armee gegründet wurde). Er war die ganze Zeit in diesem Militär, in dieser Palmach, er war kaum zu Hause, so dass ich wirklich sehr sehr alleine war. Ich war auch bei der Palmach, aber nicht mit ihm. Ich hab einen Tommy Gun gehabt, ein schweres Gewehr, und ich hab Morsen gelernt, ich konnte mit den Fahnen von einem Kibbuz zum andern morsen, man ist hinauf auf den Wasserturm und hat von einem Kibbuz zum andern mit Fahnen Zeichen gemacht. Und dann kam auch schon langsam elektronisches Morse… Und so hab ich mit den anderen Kibbuzim Kontakt gehabt. Als Wächter hat mein Mann damals ein Pferd bekommen. Und da hab ich auch eines bekommen, damit ich mit ihm mitreiten kann. Und wir sind sehr viel geritten, das war ein großes Vergnügen! Ich hab das ausgenützt und bin mit diesem Pferd in benachbarte Kibbuzim geritten, wo es ein Klavier gab und konnte dort Klavier üben. Und ein Member dieses benachbarten Kibbuzes hat mir auch Lektionen gegeben. Dann bin ich mit dem Pferd in einen anderen Kibbuz geritten, wo es ein Mandolinenorchester gab und hab dort Mandoline gespielt. Mit dem Leiter von diesem Mandolinenorchester hab ich Harmonie und Kontrapunkt studiert und Kompositionen gemacht. Und dann hatte ich wenigstens die Musik wieder. …..

Nomi Meron und ihr Mann Israel Meron (leider verstorben) verbrachten viele Sommer in Tirol. Nomi und Israel Meron waren bei den alljährlichen Friedensveranstaltungen in Mösern bei Seefeld stets Ehrengäste und Redner.

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Oben : Friedensgebet auf einer Insel im Möserer-See, Tirol. Israel Meron zwischen Bischof  Manfred Scheurer und Superindententin Luise Müller  :

Links :

Psalm unter der Friedensglocke

Nomi Meron erhielt das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich

Verleihung des Ehrenzeichens :

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Fotos : p.k.

Seite an Seite als Freund Israels ( Die Presse )

Video : Erzählabend mit Nomi Meron ( M.Y.Feuerstein ) – YouTube

(1) פלמחשורת הנופלים

p.k.

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Auf Kriegsverbrecherjagd im Ausseerland

#Terrorismus #Nachrichtendienste #Zeitgeschichte

Vor 70 Jahren wollten
österreichische Polizisten und israelische Agenten Adolf Eichmann in Altaussee
festnehmen. Die Aktion war ein Reinfall. Später ergaben sich jedoch Hinweise
auf den Aufenthaltsort des Massenmörders – wie Dokumente aus dem Staatsarchiv
belegen.



Es ist eine stockdunkle, eiskalte Winternacht im Ausseerland. Noch eine halbe Stunde, dann wird das neue Jahr 1949 eingeläutet. Aber den beiden Polizisten, die hinter den Bäumen am Rand der Grundlseer Straße auf der Lauer liegen, ist nicht zum Feiern zumute. Eine halbe Stunde vor Mitternacht lauschen sie plötzlich auf. Gegen den hellen Hintergrund des Schnees zeichnen sich die Silhouetten zweier Männern ab. Noch 150 Meter entfernt, kommt plötzlich ein dritter Unbekannter hinzu. Man unterhält sich kurz, dann verschwinden alle so schnell wie sie gekommen sind. Die Falle hat nicht zugeschnappt. Die deprimierende Nachricht erreicht bald die Einsatzleitung in einem Gasthaus in Bad Aussee. Dort ist auch der „Nazijäger“ Simon Wiesenthal. Der…

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JONET : Semicha en installatie Joram Rookmaaker als rabbijn LJG Amsterdam

In de synagoge van de Liberaal Joodse Gemeente (LJG) Amsterdam heeft rabbijn Joram Rookmaaker op zondag uit handen van rabbijn Menno ten Brink zijn semicha (rabbinale bevoegdheid) ontvangen. Tevens werd hij geïnstalleerd als rabbijn van de LJG Amsterdam, naast rabbijn Ten Brink. Dat gebeurde tijdens een feestelijke Mincha (middag) dienst in een volle zaal met meer dan vijfhonderd gasten……

Lees het volledige bericht : JONET

Liberaal Joodse Gemeente (LJG) Amsterdam

Het Levisson Instituut – Joram Rookmaaker

 

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Algemeen Dagblad : Lien (17) hoopt met haar klasgenoten struikelstenen te leggen voor Joodse gedeporteerden uit Utrecht

Twintig havo 5-leerlingen van het St. Bonifatiuscollege in Utrecht zijn een crowdfund-actie gestart om Utrecht van meer ‘struikelstenen’ te voorzien. Ze onderzoeken de geschiedenis van verschillende Joden uit Utrecht die in de Tweede Wereldoorlog werden gedeporteerd. Hun doel is om voor deze gezinnen een gedenksteen op het trottoir voor hun voormalige woonhuizen te leggen……..

Lees het volledige bericht : Algemeen Dagblad 

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Villamedia : Vooral 65-plussers verantwoordelijk voor verspreiden nepnieuws

Lars Pasveer — Geplaatst op donderdag 10 januari 2019, 10:15

Nieuws Ouderen die normaal weinig nieuws delen, blijken op de momenten dat ze het wel doen de voornaamste verspreiders van nepnieuws. Amerikaanse onderzoekers keken naar het gedrag van ruim duizend Facebook-gebruikers rond de Amerikaanse verkiezingen van 2016. De resultaten van dat onderzoek verschenen gisteren, meldt NRC….

Lees meer : VILLAMEDIA

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RHR to bring extremist rabbis to Din Torah for violation of the commandment prohibiting murder

PRESS RELEASE | JANUARY 7 2019

Radical rabbis falsely justified the briefing of youths suspected of murdering a Palestinian woman, allowing the Sabbath to be desecrated. Contrary to their claims, signs show this was not a briefing to promote resiliency and prevent suicide, but rather coaching so that the youth might outsmart their interrogators…..

CONTINUE READING : RABBIS FOR HUMAN RIGHTS

 

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