Jüdisches Museum Hohenems : Macht der Rabbinen – eine innerjüdische Erfolgsgeschichte

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Text : Jüdisches Museum Hohenems – Foto & Video : Yitzchak M.Feuerstein

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Langer (Wien) im Rahmen der Europäischen Sommeruniversität für jüdische Studien, Hohenems Die rabbinische Bewegung war klein und wahrscheinlich in den Anfängen nur mäßig verbreitet. Und doch gelingt es ihr über die Jahrhunderte, zur prägenden Bewegung des Judentums und zur Begründerin der jüdischen Tradition schlechthin zu werden. Wie konnte dies gelingen? Welche Mechanismen haben der Bewegung geholfen, wie hat sie sich selbst verstanden und auf welche Weise konnte sie Macht erlangen? Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der rabbinischen Bewegung war ihre Fähigkeit, in allen Bereichen des Lebens vernünftige und identitätsstiftende Angebote zu offerieren, die es möglich machten, jüdisch zu leben, ohne Tempel, ohne Land, ohne völlige Abkapselung von der Umwelt. Die Rabbinen schufen einen Raum homogener Identität und damit die Voraussetzung für eine Zeiten und Grenzen überwindende Jüdischkeit auf der Basis des Lernens und Lebens nach klar umrissenen und nachvollziehbaren Geboten.

Links :

Videoaufzeichnung des Vortrags –> HIER

Jüdisches Museum Hohenems

Europäische Sommeruniversität für jüdische Studien, Hohenems

Prof.Dr. Gerhard Langer ( Wikipedia)

AUSTRIAN SYNAGOGUES – HOHENEMS

” Aus den Memoiren eines Rabbiners ” – Aaron Tänzer, Hohenems (1900)

Vakante Stelle eines Oberrabbiners – mit einem kleinen Haken ( 1938 )

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