Die Ruinen von Döllersheim : Sollte hier ein Geheimnis Adolf Hitlers vertuscht werden – Gerüchte um Hitlers jüdische Abstammung

Dort, wo heute das Österreichiche Bundesheer auf dem  TÜPL- Allentsteig  übt,  lebten bis 1939 Menschen, die das Gebiet um Döllersheim seit Generationen ihre Heimat nannten. Mehr dazu in :  Döllersheim – und die Rückkehr wäre möglich gewesen   . Weshalb schon kurz nach dem “ Anschluss “ die Bevölkerung zwangsausgesiedelt wurde und Döllersheim sowie mehrere umliegende Orte (siehe Liste der ausgesiedelten Ansiedlungen ) als Truppenübungsplatz benutzt wurden – darüber gibt es Spekulationen, die mit der angeblichen  Familiengeschichte des “ Führers” in Verbindung stehen, worüber die “Waldviertler Bilder“ ausführlich berichten. Dazu schreibt  DER SPIEGEL in einem SPECIAL aus 2001 unter dem Titel “ HITLERS FRÜHE JAHRE “ : Zitat “..Hitler habe, behauptet sein Biograf Werner Maser, schon auf Fronturlaub in Spital 1918 erhellende Gespräche mit den Schmidts über die eigene, hochgradig inzestuös belastete Sippe geführt. Dabei habe er erfahren, dass Johann Nepomuk Hüttler, der Bruder des offiziellen Großvaters Johann Georg Hiedler, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein Opa väterlicherseits, aber gleichzeitig auch der Opa von Adolfs Mutter Klara Pölzl sei. Die wäre demzufolge sowohl Ehefrau als auch Nichte von Adolf Hitlers Vater gewesen. Die Verbindung von Hitlers Eltern ist erst durch den Vatikan vom Verdacht der Blutschande freigesprochen worden. Johann Schmidt und der Rest der Waldviertler Sippe werden ab Ende 1938 in kollektivem, großdeutschem Schweigen begraben. Der Führer befürchtet Enthüllungen. Seine im Wortsinn bucklige Verwandtschaft – sowohl Tante Johanna als auch der Cousin Eduard Schmidt gehen gekrümmt – erbittet vergebens ein Treffen auf der Münchner Landwirtschaftsausstellung 1937 und in Nürnberg 1938. …” (Zitatende )

1967, in der Ausgabe Nr.:31 des SPIEGEL schaffte es die Abstammung Hitlers auf die Titelseite  :

Titelbild

Zitat :“ Diese Leute dürfen nicht wissen, wer ich bin”, belehrte Adolf Hitler einst seinen Neffen William Patrick Hitler: “Sie dürfen nicht wissen, woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.”

Zweifel an Hitlers arischer Herkunft befielen nun auch den Reichsführer der SS Heinrich Himmler, des Dritten Reiches obersten Aufnorder. Am 4. August 1942 schickte er insgeheim Kundschafter aus, um die “Abstammung des Führers” zu ergründen…” (Zitatende )

Bereits im Juli 1933, kurze Zeit nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland, behauptete  ein der austrofaschistischen Heimwehrbewegung nahestehendes Blatt  Beweise für Adolf Hitlers jüdische Herkunft gefunden zu haben :

Weltsensation um Hitlers Abstammung ( Österreichisches Abendblatt – 12. Juli 1933 ) – Titelseite :

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Seite 2:

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Sensationelle Spuren des Juden Hitler in Wien   ( Österreichisches  Abendblatt – 14.Juli 1933 –Titelseite) :

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Österreichisches Abendblatt – 13.Juli 1933 – Seite 3 :

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Zentralfriedhof – Jüdische Abteilung – Hitlergrab ( Österreichisches Abendblatt – 14.Juli 1933 – Titelseite ) :

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Seite 2:

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Österreichisches Abendblatt – 19.Juli 1933 – Titelseite :

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Se non è vero, è (molto) ben trovato.  [Giordano Bruno]!

Was von Döllersheim blieb :

2016 sind es die Nachkommen der 1939 Vertriebenen, die sich gegen das Vergessen wehren, so wird der Friedhof hinter der ehemaligen Kirche St. Peter liebevoll  gepflegt und vor einigen Jahren wurde  ein Ausgesiedelter in seiner alten Heimat bestattet :

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Einst das  Bürgerspital  von Döllersheim :

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Kirche  St.Peter , die ältesten Bauteile stammen angeblich aus dem 12. Jahrhundert .

Im Bereich der Kirche und dem des angrenzenden Friedhofes besteht militärisches Übungsverbot !

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Hier lebten und arbeiteten  einst Menschen :

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Text+Fotos© : p.k.

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