Jüdisches Museum Hohenems : Weibliche Aspekte G-ttes und religiöse Praxis im Judentum

Vortrag und Gespräch mit Rabbinerin Elisa Klapheck (Frankfurt am Main)

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Text : Jüdisches Museum Hohenems
Foto : Yitzchak M.Feuerstein

Macht es für ein modernes religiöses Verständnis Sinn, die weibliche Seite Gottes hervorzuheben? In den 1980er Jahren führten jüdische Feministinnen viele Formulierungen in den Gottesdienst ein, um Gottes weibliche Seite, die Schechina oder den Aspekt der Barmherzigkeit (Rachamim) anzureden. Der Bibelforschung zufolge war die Weiblichkeit Gottes auch schon in der Antike von zentraler Wichtigkeit. Sind das Inspirationen für heute oder bestätigen sie nur eine Geschlechter-Dichotomie? Elisa Klapheck ist Rabbinerin des „egalitären Minjans“ der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und Professorin am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung „Die weibliche Seite G-ttes“.

Videoaufzeichnung des Abends –> HIER

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