Het verhaal van een onwankelbaare liefde : Galina’s laatste wens ( Die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe : Galina’s letzter Wunsch )

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Oben : Auf dem Russischen Soldatenfriedhof nahe Amersfoort (NL)

( Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der Koch Pjotr Koval  in einem Sanatorium auf der Krim der Serviererin Galina in die Augen schaut. Nach kaum einem Jahr sind die beiden verheiratet und gegen Ende der Dreißigerjahre kommt ihr Söhnchen Anatoli zur Welt. Total verliebt sind Pjotr und Galina Koval immer noch, als der 2. Weltkrieg das Ehepaar  nach sieben Jahren Beisammensein auseinanderreißt . Pjotr muss an die Front, aber nicht, bevor Galina ihre beiden Armbanduhren angehalten hat. Bis zur Rückkehr ihres Geliebten steht für Galina die Zeit still. Was Pjotr nicht weiß , ist, dass Galina mit ihrem zweiten Kind, einer Tochter, schwanger ist. Aber die Lebensverhältnisse auf der Krim sind nach der Besetzung durch die Deutschen elendiglich, medizinische Hilfe gibt es kaum und ihre Tochter stirbt zwei Wochen nach der Geburt. Auch Söhnchen Anatoli überlebt den Krieg nicht, er stirbt an Diphterie. Was alles noch schlimmer macht, Pjotr kommt auch nicht nach Hause als der Waffenstillstand bereits lange unterzeichnet ist, er wurde nach Gefechten am Dnjepr als vermisst gemeldet. Galina hegt die Hoffnung, dass er noch am Leben ist. Deshalb bewahrt sie die beiden Armbanduhren auf und setzt sie nicht mehr in Gang. Aber Pjotr kommt nicht zurück. Er ist nach Jahren der Kriegsgefangenschaft, nach der Befreiung durch die Amerikaner, in einem deutschen Krankenhaus an Tuberkulose gestorben. Amerikanische Soldaten nehmen seinen Leichnam mit, weg aus dem Feindesland, nach Margraten im niederländischen Limburg. Im Jahr 1947 wird Pjotr auf dem Russischen Soldatenfriedhof bei Rusthof wieder begraben. Niemandem gelingt es, seine Familie zu informieren. Galina, mittlerweile 86 Jahre alt, hat auf ihrem Sterbebett einen letzten Wunsch : Die Armbanduhren, die sie 1941 angehalten hatte, möchte sie in ihr Grab mitnehmen. Und so geschieht es, als sie 1990 , arm und einsam , stirbt. Dreitausend Kilometer entfernt , auf dem Russischen  Soldatenfriedhof nahe Amersfoort , ruht ihr geliebter Pjotr. Galina hat davon niemals gehört. )

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Pjotr Koval, geboren am 25. Juni 1910 in Aloesjta, Russisches Kaiserreich,  gestorben am 25. Mai 1945 in Lüdenscheid, fand hier seine letzte Ruhestätte .

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Besucherinnen tragen sich ins Gästebuch ein :

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Unten : Der Marmor zu diesem Ehrenmal wurde in der ehemaligen Sowjetunion gebrochen.

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Unten ( Ru+NL) : Den Kämpfern der Sowjetarmee, die im Kampf mit den deutschen
Eroberern umgekommen sind.
1941-1945

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Unten : Lob den Helden

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( Russischer Soldatenfriedhof Amersfoort – auf diesem Platz befinden sich die Gräber von 865 russischen Soldaten. Von ihnen  starben  101 während der deutschen Besetzung im nahen “ Kamp Amersfoort “, einem berüchtigten Lager , welches am “ Appelweg “ errichtet war.

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( Polizeiliches Durchgangslager )

Seit 2004 verfügt die Stiftung  “ Nationaal Monument Kamp Amersfoort “ über ein Besucherzentrum in dem ausführlich über die Geschichte  des Lagers und über seine Überreste informiert wird. Die 101 Russen wurden durch die deutsche Armee gefangengenommen und im September 1941 als lebendes Propagandamaterial in Viehwaggons nach Amersfoort transportiert. Nach einer Zugfahrt von vierzehn Tagen kamen sie ausgehungert an und wurden danach in einer Kolonne durch die Stadt zum Lager getrieben. Die Bwohner von Amersfoort reagierten darob  mit Abscheu. Sie kamen aus ihren Häusern mit Wasser, Früchten und Brot, aber sie bekamen keine Gelegenheit,  den Gefangenen davon zu geben. Von diesen russischen  Soldaten starben 24 innerhalb fünf Monaten an Hunger, Krankheit und Misshandlungen. Die Überlebenden wurden am 9.April 1942 in Gruppen von jeweils vier Mann erschossen. Am Ort der Erschießung , am Waldrand nahe dem Ende des “ Appelwegs “ steht eine Gedenksäule – Monument “ Koederist “ oder “ Russenmonument “ , die an die Massenexekution erinnert.

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Die anderen an diesem Ort begrabenen russischen Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften  starben zum großen Teil an den Folgen von Erschöpfung und Krankheit, nachdem sie bereits von amerikanischen Truppen befreit worden waren. Ihre sterblichen  Überreste wurden vorerst auf dem amerikanischen Militärfriedhof in Margraten beerdigt. Später wurden sie hierher überführt. )

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Fotos : p.k.

Links :

Stichting Russisch EreveldNIEUWS

Oorlogsgravenstichting

Nationaal Monument Kamp Amersfort

Durchgangslager Amersfoort

Gedenken in BENELUX : Polizeiliches Durchgangslager Amersfoort

Nationaldenkmal Lager Amersfoort

p.k.

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