Jüdisches Museum Hohenems : Frau Weisheit und Maria, die Geliebte.

Von Dr. Hanno Loewy
Foto und Video : Yitzchak M. Feuerstein

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Ursula Rapp (Salzburg) :

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Weibliche Aspekte des christlichen Gottesbildes

„Vater unser“ und der „Herr der Heerscharen“ bestimmen mit dem Herrn und Bruder Jesus Christus die christliche Rede von Gott im aufgeklärten Westeuropa. Bis in die mittelalterliche Theologie und Mystik aber war das anders, da wurde Gott erfahren als weise Frau, die nach Gerechtigkeit ruft, zum (Abend)Mahl einlädt und Schutz und Geborgenheit gibt. Sowohl biblische Sprachbilder weiblicher Gottesattribute, die biblische Weisheit und Maria als Geliebte Gottes zeugen von vielfältigen weiblichen Aspekten der christlichen Gottheit und des christlichen Glaubens. Ursula Rapp (1) ist Theologin und Professorin an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, Salzburg. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in der Alttestamentlichen Bibelwissenschaft und im interreligiösen Lernen. Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung „Die weibliche Seite Gottes“.

Videoaufzeichnung des Vortrags  : HIER abrufbar

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Abbildung : Stundenbuch Ritus Tournai ( Jüdisches Museum Hohenems )

(1) Vorarlberg : Theologin Ursula Rapp fordert mehr Verständnis für Islam

                            Interreligiöses Zusammenleben: Ohne Wissen gibt es kein Verstehen

     Dr. Ursula Rapp ist neue Institutsleiterin der KPH-Edith Stein in Feldkirch

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