IKG Innsbruck : “ Der Rest ist Schweigen “….

….hier jedoch nicht aus Hamlet, 5. Aufzug, 2. Szene . Ob Komödie oder Trauerspiel , das möge der geneigte Leser selbst entscheiden !

Prolog : Kein Tsunami im Nachttopf (Hyperlink anklicken !)

1. Akt : Vorhang auf und Bühne frei für den neuen Präsidenten  (Hyperlink anklicken !)

2. Akt : הנה מה טוב ומה נעים – ergänzt um einen Brief an die Führung der Gemeinde  (Hyperlink anklicken !)

3. Akt :

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(Namen der Unterzeichner unkenntlich gemacht )

 Enttäuscht durch das Schweigen der Gemeindeführung verfasste ein Gemeindemitglied einen “ offenen “ Brief , nachdem vorher ein Schreiben (siehe Abbildung oben ), unterzeichnet von mehreren Gemeindemitgliedern (Namen sind der Redaktion bekannt ), unbeantwortet geblieben war :

נס גדול היה שם – Ein großes Wunder geschah dort  , die Anfangsbuchstaben , zur Erinnerung an das Wunder zu Chanukka, finden sich am סביבון, (Chanukka-Kreisel),.

Auch wir hoffen  auf ein Wunder zu Chanukka – nämlich auf eine Antwort des Vorstandes der IKG auf unser Schreiben !

Sehr geehrter Herr xxxxx, Präsident, sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes

 

Zu meiner großen Enttäuschung erfolgte auf unser Schreiben vom 29.11.2016 ( siehe Scan oben) bisher keine wie immer geartete Reaktion. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber dieses “ Schweigen “ betrachte ich als äußerst unfreundlich und respektlos! Kann dies darauf zurückzuführen sein, dass Sie in Ihrer Handlungsfreiheit als Gemeindepräsident eingeschränkt sind und erst “ obere Instanzen “ konsultieren müssen? Verschweigen und “ Aussitzen “ können offene Fragen keinesfalls beantworten! Im Sinne eines gedeihlichen Gemeindelebens wäre der Aufbau von ein wenig Gesprächskultur zweifellos  angebracht.

Sollten Sie sich andererseits von den für Sie sicherlich ungewohnten Aufgaben überfordert fühlen, dann würde ich für Ihren Rücktritt als Präsident vollstes Verständnis haben.

Frohes Chanukka Fest

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxx (Name der Redaktion bekannt)

Eine Antwort der IKG ließ  einige Zeit auf sich warten !

Am 13. 1. 2017  erhielten die Unterzeichner  des Schreibens ,( siehe Abbildung oben ) , schließlich eine E- Mail des Sekretariates der IKG Innsbruck, in der auf die Kernfrage, den jüdischen Status einiger Mitglieder des Kultusrates  betreffend, wie folgt eingegangen wird (Zitat) :

Die Vorstandsmitglieder haben gegenseitig Ihre Dokumente eingesehen und bestätigen hiermit deren Richtigkeit(1)

Quis custodiet ipsos custodes .” (Wer kontrolliert die Kontrolleure )– “ Juvenal zugeschrieben !

Vermutlich fand der Präsident der IKG Innsbruck, durch  dringende Geschäfte in Anspruch genommen, nicht die Zeit,  diese E-Mail selbst zu unterschreiben !

Schwer zu verstehen , weshalb sich  beide  Konfliktparteien    bisher nicht zu konstruktiven  Gesprächen entschließen konnten.  Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt !

(1) Wäre nicht Herr Prof. Eisenberg , als OR der IRG, für derartige Belange zuständig ?

p.k.

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